Fluglotsen im Einsatz
Wenn die Fluglotsen streiken, geht vielerorts nichts mehr.

Wenn die Fluglotsen streiken, geht vielerorts nichts mehr.

dpa

Wenn die Fluglotsen streiken, geht vielerorts nichts mehr.

Berlin/Hannover (dpa/tmn) - Wegen des möglichen Fluglotsenstreiks ziehen mehrere Airlines ihre Flüge auf die frühen Morgenstunden des Donnerstags (4. August) vor. Hier ein Überblick:

Air Berlin hat am Mittwochnachmittag (3. August) neun Flüge auf 5.30 Uhr vorverlegt. Weitere könnten folgen, erklärte die Sprecherin der Fluggesellschaft Melanie Schyja. Reisende sollten sich deshalb auf der Homepage oder über die Hotline des Unternehmens über ihre Flugzeit informieren.

Tuifly und Condor haben ebenfalls am Mittwochnachmittag angekündigt, fünf beziehungsweise acht Flüge auf vor 6.00 Uhr morgens vorzuziehen, damit sie rechtzeitig starten können. Der Streik der Fluglotsen soll um diese Uhrzeit beginnen und sechs Stunden dauern. Ob es zum Streik kommt, hängt von der Entscheidung des Arbeitsgerichts Frankfurt ab. Die Airlines verlegen ihre Flüge jedoch unabhängig davon vor.

Die Veranstalter Thomas Cook und Tui haben angekündigt, bei einem Streik zusätzliches Personal an die Flughäfen zu schicken, um die Urlauber zu betreuen. Allein mit dem Marktführer Tui fliegen am Donnerstag 5800 Urlauber. Condor befördert am selben Tag 4600 Passagiere.

Service:

- Hotline Lufthansa: 01805/805 805 (14 Cent pro Minute aus dem Festnetz)

- Hotline Air Berlin: 01805/757 800 (14 Cent pro Minute aus dem Festnetz)

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