Berlin (dpa/tmn) - Die «Welthauptstadt des Eisbadens» wagt einen neuen Rekordversuch: In Mielno (Großmöllen) an Polens Ostseeküste stürzen sich vom 10. bis 13. Februar unerschrockene Schwimmer in die eiskalten Fluten.

Die Veranstalter rechnen nach Angaben des Polnischen Fremdenverkehrsamtes mit 1700 Teilnehmern aus aller Welt. 2010 waren knapp 1500 Eisbader angereist, von denen 1054 ins Wasser gingen - das war einen Eintrag ins «Guinness-Buch der Rekorde» wert.

Auch für Zuschauer, die sich nicht in die Ostsee trauen, soll das Spektakel in dem Badeort nördlich von Kozahlin (Köslin) einiges bieten. Die «Walrösser», wie sich die Eisbader selbst nennen, treten zum Teil in schrägen Kostümen an den Strand: Rote Cowboyhüte, Winkingerhelme oder bunte Perücken sind häufig zu sehen.

Das Treffen der Winterschwimmer in Mielno gibt es seit 2004. Jedes Jahr nimmt die Zahl der Teilnehmer zu. Zum Programm gehört auch eine Parade der Eisbader in ihren Kostümen. Aufwärmmöglichkeiten gibt es zum Beispiel bei Aerobic am Strand und bei Nordic-Walking-Rallyes.

Leserkommentare (1)


() Registrierte Nutzer