Die Stadt Bremen an der Weser ist vor allem für ihre Mitgliedschaft in der Hanse und das Grimm’sche Märchen der Stadtmusikanten bekannt. Doch als beliebtes Touristenziel in Deutschland hat Bremen noch viel mehr zu bieten. Hier lässt es sich so richtig schlemmen, genießen, schlendern und staunen: Tee, Kaffee und Bier haben eine lange Tradition, aber auch moderne Einflüsse werden in der Restaurantkultur immer beliebter. Wo man am besten isst, trinkt und schläft und was man sich unbedingt anschauen sollte, verrät dieser Artikel.

Sehenswürdigkeiten im Zwei-Städte-Staat

Zu Bremen gehört auch das benachbarte Bremerhaven, das vor allem für seinen Hafen und diverse Technologiezentren bekannt ist. Aber natürlich gibt es auch in Bremen selbst viel zu sehen. Zu Bremens Wahrzeichen gehören zum der Bremer Roland auf dem Marktplatz und die Statue der Bremer Stadtmusikanten vor dem historischen Rathaus, das mit seiner Fassade aus der Weser-Renaissance glänzt. Vom Marktplatz aus lässt sich die Bremer Innenstadt erkunden.

Ein Highlight ist die alte Böttcherstraße, in der Häuser aus den Jahren 1922 bis 1931 stehen. Die hier gezeigte expressionistische Architektur ist ein besonders schönes Beispiel für diesen Baustil und seit 1973 unter Denkmalschutz gestellt. Ihren Namen hat sie von den damals ansässigen Böttchern, die dort Fässer hergestellt haben. Früher war die Straße eine wichtige Verbindung zwischen Weser und Marktplatz – heute ist sie ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen und bietet viel zu entdecken.

In direkter Umgebung ist der St. Petri Dom zu finden, eine Kirche mit über 1.200 Jahren Geschichte. Vom Turm der Kirche genießt man einen weitschweifenden Blick über die Stadt und im Bleikeller warten die Geheimnisse einer Mumie darauf, entdeckt zu werden. Ebenfalls ein spannendes Ausflugsziel ist das Bremer Loch, welches sich direkt vor dem Haus der Bremer Bürgerschaft befindet: Wirft man eine Münze hinein, ertönen tierische Geräusche. Und in Bremens ältestem Viertel, dem Schnoor, reihen sich kleine Fachwerkhäuser mit Manufakturen und Geschäften dicht an dicht, die sogar sonntags zum Bummeln einladen.

Essen und Schlafen bei den Bremer Stadtmusikanten

Wer in Bremen zu Besuch ist, sollte unbedingt in eines der vielen Fischrestaurants gehen. Das älteste Restaurant ist Knurrhahn und befindet sich mitten in der Innenstadt. Auf der Karte stehen viele verschiedene Fischgerichte. Direkt an der Weser steht das Restaurant Goden Wind mit täglich fangfrischen Angeboten.

Für diejenigen, die es gerne süß mögen, bietet Bremen eine Vielzahl an Naschereien: Schnoorbuller, Babbeler, Klaben und vieles mehr. Dahinter verbergen sich Baiser-Nougat-Kugeln, Lutschstangen mit Pfefferminz und eine Art fruchtiges Stollengebäck. Aber auch Kluten, Lebkuchen, Senatskonfitüre und Schokoküsse sollte man sich nicht entgehen lassen. Für kulinarisch Interessierte bieten sich als Reisedaten der Weihnachtmarkt, die Craft-Beer-Tage oder die Messe Fisch & Feines an.

Hotels sind in Bremen ebenfalls in größerer Vielfalt vorhanden: Wenn es besonders komfortabel und luxuriös sein soll, empfiehlt sich eine hochklassige Unterbringung der Sterne-Kategorie. Wer es dagegen eher urig und heimatlich-gemütlich hat, ist in den kleineren Pensionen in und um die Innenstadt gut aufgehoben. Von Design, Konzept und Luxus bis hin zu urdeutschem Charme ist alles dabei.

Eine Stadt mit Geschichte

In der Hansestadt gibt es noch viel mehr zu entdecken als das hier aufgelistete. Am besten fährt man einfach hin, schlendert durch die historische Altstadt und lässt alles auf sich wirken. Bei einer der vielen angebotenen Touren erfährt man außerdem spannende Infos und historische Fakten zu Bremens Geschichte. Sie hat in jeder Jahreszeit etwas Besonderes zu bieten.