Camping nicht mehr so angesagt
Camping ist nicht mehr so angesagt. Das zeigt sich an der gesunkenen Zahl der Übernachtungen.

Camping ist nicht mehr so angesagt. Das zeigt sich an der gesunkenen Zahl der Übernachtungen.

dpa

Camping ist nicht mehr so angesagt. Das zeigt sich an der gesunkenen Zahl der Übernachtungen.

Wiesbaden (dpa/tmn) - Der Boom auf deutschen Campingplätzen ist vorbei. Im vorigen Jahr ist die Zahl der Übernachtungen um 3 Prozent auf 24,4 Millionen gesunken. Das ergab eine Hochrechnung des Statistische Bundesamtes anhand der Zahlen von Januar bis Oktober 2010.

Im Jahr 2009 hatten die Übernachtungen noch um 9 Prozent zugelegt, 2008 um 4,9 Prozent. Damit entwickelt sich der Campingurlaub entgegen dem allgemeinen Tourismustrend in Deutschland. Insgesamt konnten Beherbergungsbetriebe von Januar bis November des vergangenen Jahres 3 Prozent mehr Übernachtungen verbuchen.

Für den Rückgang ist vor allem die schwindende Campinglust der Deutschen verantwortlich. Gäste aus dem Inland übernachteten um 4 Prozent weniger auf Campingplätzen, wohingegen die Übernachtungen von ausländischen Campern um 3 Prozent stieg. Mit 3,8 Millionen macht sie allerdings weiter nur einen kleinen Teil aus.

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