Berlin (dpa/tmn) - Nach dem Putsch im westafrikanischen Mali waren am Freitag (23. März) weiterhin Explosionen und Schüsse in der Hauptstadt Bamako zu hören. Die Nacht über hatten die Rebellen eine Ausgangssperre verhängt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen dringend ab.

Nach dem Putsch im westafrikanischen Mali rät das Auswärtige Amt in Berlin dringend von Reisen in das Land ab. Die Lage sei unübersichtlich, eine Gefährdung von Ausländern nicht ausgeschlossen, heißt es im Sicherheitshinweis. Da am Donnerstag (22. März) alle Flüge aus Mali gestrichen wurden, sollten Reisende keinesfalls ohne Rückbestätigung der Fluggesellschaft zum Flughafen fahren. Zudem seien alle Grenzen in die Nachbarländer geschlossen. Reisende sollten die aktuelle Presse- und Rundfunkberichterstattung verfolgen. Für Reisen in den Norden des Landes besteht seit längerem eine Reisewarnung.

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