Der Sommer ist vorbei: Die Tage werden wieder kürzer, am 29. Oktober wurden die Uhren wieder auf Winterzeit zurückgestellt und unser Körper beginnt seinerseits, den Stoffwechsel umzustellen. Nicht selten führt das zu ausgeprägter Müdigkeit. Mit den richtigen Tipps kann man jedoch auch in der dunklen Jahreszeit erholsam schlafen und den Tag wach und ausgeruht beginnen.

Ausreichend Sauerstoff in das Schlafzimmer lassen
Die Temperaturen sinken inzwischen vor allem nachts so stark, dass die meisten das Fenster lieber geschlossen lassen. Doch für einen erholsamen Schlaf ist ausgiebiges Lüften absolut notwendig. Es ist ausgesprochen gesund, auch bei Temperaturen bis in den zweistelligen Minusbereich bei offenem Fenster zu schlafen. Wer sich dazu nicht überwinden kann, der sollte zumindest zwei- bis dreimal am Tag stoßlüften. So ist für die Nacht genug Sauerstoff im Schlafzimmer.

Optimale Raumtemperatur: Heizung aus oder an?
Dieser Punkt geht mit dem Thema Lüften fast einher: Was ist die optimale Raumtemperatur für erholsamen Schlaf? Das hängt zwar auch vom individuellen Wärmeempfinden ab, als Orientierungsrahmen gilt jedoch eine Schlafzimmertemperatur von 15 bis 18 Grad als ideal. Denn ist der Raum zu warm, kann der Körper im Schlaf nicht genügend abkühlen – ist er hingegen zu kalt, muss der Körper unnötig gegensteuern. Heizen im Schlafzimmer sollte man möglichst sparsam und selten, sofern es die Temperaturen zulassen. Denn durch die Heizungsluft werden die Atemwege ausgetrocknet – das kann zu einer trockenen Nase oder einem unangenehmen Kratzen im Rachen führen. Praktisch sind sogenannte elektrische Thermostate, mit denen die Temperatur geregelt und die Heizkörper zur gewünschten Zeit ein- und ausgestellt werden können.

Matratze, Kissen und Decke: Komfort ist wichtig für guten Schlaf
Ebenfalls elementar für einen guten Schlaf ist der Komfort: Das A und O ist hierbei die Matratze, schließlich bildet sie die Basis für den Schlaf. Eine hochwertige Matratze sollte sich immer der Körperform anpassen – ideal sind Matratzen aus Viskoseschaum, die häufig auch als Gedächtnisschaummatratzen bezeichnet werden. Hersteller wie Eve Mattress verwenden dieses Material und garantieren eine temperaturregulierende und strapazierfähige Matratze, die dafür sorgt, dass man jeden Morgen erholt aufwacht. Bei Decken und Bettzeug ist darauf zu achten, dass diese gut isolieren. Im Winter bieten sich vor allem Daunen- und Federdecken an, da diese die Wärme sehr gut halten können.

Bekannt für ihre gute Isolierung sind darüber hinaus auch Stoffe aus Naturhaar wie Kaschmir oder Schafswolle. Diese können die Feuchtigkeit gut aufnehmen und die Wärme regulieren, weshalb der Schlafende weder übermäßig schnell schwitzt noch friert.

Nicht zu spät zu Abend essen
Wenn die grundlegenden Dinge wie Raumtemperatur und Bettmaterialien stimmen, dann lässt sich der Schlaf auch noch durch einige Verhaltensänderungen verbessern: Wichtig ist beispielsweise auch der Zeitpunkt der Mahlzeiten. Mit komplett leerem Magen schläft es sich nämlich nicht gut, noch schlechter allerdings mit einem extrem gefüllten Magen. Aus diesem Grund sollte die letzte Mahlzeit des Tages etwa drei Stunden vor dem Schlafengehen verzehrt werden.

Auch Alkohol ist nicht förderlich für einen erholsamen Schlaf – zwar entsteht ein Müdigkeitsgefühl, jedoch muss die Leber den Alkohol dann im Schlaf abbauen und der Körper kommt dadurch nicht wirklich zur Ruhe.

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