Düsseldorf - Vertrauen sollte die Basis jeder Beziehung sein. Manchmal ist jenes Vertrauen jedoch derart erschüttert, dass Zweifel an der Beziehung überhandnehmen. Die Gründe für Misstrauen sind sehr unterschiedlich – manchmal ist es einfach das quälende Gefühl, alles könnte noch besser laufen. Oft stecken jedoch auch tiefergreifende Gründe wie etwa die Untreue oder Unehrlichkeit des Partners dahinter.

Sich bei seinem Partner wirklich sicher zu sein, ist eine Wunschvorstellung. Doch bei manchen Beziehungen mischen sich schon zu Beginn Zweifel in die Verliebtheit – ist der Partner wirklich der Richtige? Gründe für Zweifel sind häufig schlechte Erfahrungen aus vorigen Beziehungen, wie sie zum Beispiel hier beschrieben werden. Sie machen es uns nicht einfach, dem aktuellen Partner eine Chance zu geben. Zu groß ist die Angst, erneut verletzt zu werden. Allerdings sollte man diese Zweifel auch nicht größer machen, als sie sind. Hier gilt es ein gesundes Mittelmaß zu finden, denn Zweifel können einer Beziehung auch gut tun.

Zweifel tun der Beziehung gut und haben oft harmlose Auslöser
Zweifel tauchen nicht nur zu Anfang der Beziehung auf, sie sind eigentlich ständige Begleiter. In den meisten Beziehungen gibt es häufig kleinere Streits, jedoch nie größere Probleme. Dieser eingespielte Trott mit eingebauter Deeskalationstaktik ist manchmal genau das Problem an Beziehungen. Nach vielen Jahren wünschen sich viele Partner, nochmal so richtig verliebt zu sein. Wäre ein anderer Lebenspartner die bessere Partie für mich? Hannah, Anfang 30, spricht gegenüber Welt Online über ihre Erfahrungen bezüglich jener Zweifel: "Und dann frage ich mich, ob diese Gedanken nicht ein Zeichen dafür sind, dass ich mich trennen muss!" Sich Fragen wie diese zu stellen, kann für eine Beziehung prinzipiell nur gesund sein. Jede Partnerschaft durchläuft verschiedene Phasen, kennt Hochs und Tiefs. Würden gewisse Aspekte nicht in Frage gestellt werden, verfiele die Beziehung in eine Art Stillstand. Die Leidenschaft und gar die Liebe verfliegen. Reibereien und Zweifel halten die Liebe in Bewegung. Sich um die Beziehung zu sorgen zeigt, dass einem der Partner am Herzen liegt. Mit den Zweifeln geht immer eine gewisse Reflexion der Partnerschaft einher. Wenn man erkennt, was einem fehlt, kann man daran arbeiten. Es ist immer am besten, Unstimmigkeiten und Unzufriedenheit einfach anzusprechen. Zweifel können behoben werden, indem man sich zu seinem Partner bekennt – wenn die Beziehung an sich intakt ist.

Und wenn doch mehr dahinter steckt?
Schwieriger wird es, wenn sich die Zweifel hartnäckig halten und das Misstrauen zunimmt. Ein ganz zentraler Faktor in puncto Vertrauen spielt die Ehrlichkeit. Die totale Offenheit gibt es zwischen keinem Paar, jedoch ist für das nötige Gefühl der Sicherheit eine Ehrlichkeit in den grundlegenden Dingen notwendig. Was als grundlegend empfunden wird, ist bei jedem Paar unterschiedlich. Für einige ist bereits der verschwiegene Partyflirt ein Verrat, andere wollen von Affären erst erfahren, wenn sie ernst zu werden drohen. Für die allermeisten Partner zählt Fremdgehen jedoch nicht zum Bereich des Vertretbaren. Wer vermutet, dass sein langjähriger Lebenspartner untreu ist, hat beispielsweise die Möglichkeit, Privatermittler zu engagieren und sich so Gewissheit zu verschaffen. Diese Detektei im Raum Düsseldorf zählt beispielsweise unter anderem die Aufklärung von Ehebetrug zu ihren Kompetenzbereichen. Oftmals reicht es jedoch schon, seinem Partner die eigenen Zweifel offen zu legen und diese mit ehrlichen Gesprächen aus der Welt zu schaffen.


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