Kommt das Präsent vom Partner, sollte der Empfänger die Wahrheit sagen – aber bitte behutsam vorgehen.

Weihnachten
Der Negativ-Klassiker für den Mann: Schlips und Socken. Das gefällt eher selten.

Der Negativ-Klassiker für den Mann: Schlips und Socken. Das gefällt eher selten.

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Der Negativ-Klassiker für den Mann: Schlips und Socken. Das gefällt eher selten.

Düsseldorf. Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Gaben. Dumm ist nur, wenn einem die Geschenke, die man bekommt, nicht gefallen. Was soll man dann tun? Sollte man ehrlich sein oder Begeisterung heucheln? Eine ganz schwierige Frage, findet die Psychologin Luise Bachmann: „Wie man sich verhält, sollte man von der Person abhängig machen, von der das Präsent kommt.“ Bei der Tante, die man sowieso nur einmal im Jahr sieht und die beleidigt reagieren wird, sollte der Beschenkte eher in den saueren Apfel beißen und Begeisterung heucheln. „So bleibt der Frieden gewahrt“, meint die Expertin.

Im Vorfeld darauf achten, was der andere gerne mag

Anders verhält sich die Lage allerdings, wenn es sich um das Geschenk vom Partner handelt. „Bei dieser Konstellation ist Ehrlichkeit gefragt“, sagt Bachmann. Jedoch sollte man behutsam vorgehen. „Zuerst sollte man etwas Positives wie „Toll, wieviel Mühe du dir gemacht hast“ sagen, dann kann man mit der Wahrheit herausrücken“, so die Psychologin.

Und fürs kommende Jahr rät sie: „Achten Sie einfach im Vorfeld genau darauf, was Ihrem Partner gefällt. Erkennen Sie die kleinen Hinweise. Oder wenn Sie ganz auf Nummer sicher gehen wollen, schenken Sie einen Gutschein. Damit können sie nicht viel falsch machen.“

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