Man braucht kein Cabrio, um sich an der frischen Luft fortzubewegen. Wir zeigen, welches Rad zu wem passt.

Der Preis für ein Rennrad: Etwa 1000 Euro.
Der Preis für ein Rennrad: Etwa 1000 Euro.

Der Preis für ein Rennrad: Etwa 1000 Euro.

Ein Trekkingrad kostet etwa 600 Euro.

Mountainbikes gibt’s ab etwa 800 Euro.

Das Cityrad ist ab etwa 450 Euro zu haben.

Das Hollandrad liegt bei etwa 450 Euro.

Hersteller, Bild 1 von 5

Der Preis für ein Rennrad: Etwa 1000 Euro.

Für Flexible- Das Trekkingrad "Die Nr.1 der Deutschen", sagt Bettina Cibulski vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC). Mit gutem Grund: Das Trekkingrad ist ein Universal-Genie. "Für jemanden, der täglich damit zur Uni fährt, ist das Trekkingrad genauso geeignet wie für jemanden, der lange Touren fährt." Meist hat dieses Rad 21 Gänge, einen leicht gebogenen Lenker, einen sogenannten "Trainingslenker" für bequeme Handhabung, sowie zwei Handbremsen. Ein Gepäckträger darf natürlich auch nicht fehlen. Preis: ab ca. 600 Euro.

Für Stadtmenschen - Das Cityrad "Ein klassisches Rad, mit dem man kurze Wege in der Stadt, zum Beispiel zum Einkaufen, zurücklegt. Aber auch kurze Touren sind möglich", erklärt Bettina Cibulski vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) in Bremen. Das Cityrad hat einen tiefen Durchstieg, sodass der Fahrer einfach aufsteigen kann. Ein stabiler Gepäckträger, Rücktrittbremse sowie ein gerader Lenker sind die Merkmale dieses Klassikers. Oft zu sehen: Ein Einkaufskorb am Lenker. Preis: ab ca. 450 Euro.

Für Geländegänger - Das Mountainbike Laut Cibulski vom ADFC das zweitpopulärste Rad der Deutschen. Es hat keine Rücktrittbremse, sondern nur eine Handbremse. Außerdem hat es breite Stollenreifen und einen geraden Lenker, der etwas niedriger ist. Oft ist es gefedert, hat keinen Gepäckträger und eine Gangschaltung mit bis zu 28 Gängen. "Dieses Rad ist nur fürs Gelände geeignet. Auf Kopfsteinpflaster kann man auch fahren. Allerdings hat es kein Licht. Wenn man damit im Straßenverkehr fahren möchte, muss es eine Leuchte und eine Klingel besitzen", erklärt die Expertin. Preis: ab ca. 800 Euro.

Für Gemütliche -  Das Hollandrad Ein Klassiker, der besonders am Niederrhein gefragt ist. "Man kann im Flachland sehr gemütlich damit fahren, da man aufrecht und hoch sitzt", sagt die Fahrrad-Expertin Cibulski. "Bei Steigungen ist es aber unkomfortabel." Das Hollandrad, das typischerweise auch in den Niederlanden gefertigt wird, hat einen schwarzen, schweren Rahmen sowie einen festen Kettenkasten, wodurch das Rad insgesamt etwas schwerer ist. Außerdem besitzt es eine Drei-Gang-Nabenschaltung. Ein Rad für wahre Nostalgiker! Preis: ab ca. 450 Euro.

Für Sportliche - Das Rennrad "Ein Rad für die Sportler, die auf glattem Asphalt fahren", sagt Cibulski. Denn straßenverkehrtauglich ist ein Rennrad nicht - durch die schmalen, profillosen Reifen rutscht man auf Kopfsteinpflaster aus oder verhakt sich in Spurrillen. Das Rennrad hat einen gebogenen Lenker, einen schmalen, harten Sattel sowie eine Schaltung mit bis zu 30 Gängen. Zudem ist es mit etwa neun Kilo leicht. Preis: ab ca. 1000 Euro. 

Für Pendler - Das Faltrad "Es ist nicht mehr das Faltrad, das man aus den 70ern kennt", sagt Cibulski. "Heute ist es ein Hightech-Teil." An vier Punkten kann der Fahrer es dank einer Gewindeschraube zusammenfalten. "So können Pendler das Rad gut im Zug oder im Auto transportieren, um anschließend damit weiterzufahren." Das Rad hat meist einen kleinen Lenker und wiegt nur acht bis neun Kilo. Preis: ab ca. 600 Euro. mw

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