Lange Internet-Adressen lassen sich auch wesentlich kürzer darstellen.

Düsseldorf. Wo ist was im Internet? Oft führen Suchmaschinen zum Ziel - oder man kennt die Adresse der gewünschten Web-Seite. Sie wird meist in der Form wie dieser dargestellt: www.wz-newsline.de.

Der Fachmann nennt eine solche Adressangabe URL. Die Abkürzung steht für Uniform Ressource Locator. Übersetzt bedeutet es soviel, wie eine allgemeingültige Internet-Adresse. Sie beginnt meistens mit "www", um deutlich zumachen, dass es eine Adresse im World Wide Web ist. Es folgt die so genannte Domain, der Name des Computers, und eine Länderkennung. "de" steht dabei für Deutschland.

Wer diese Adresse in seinem Internet-Browser eingibt, gelangt auf das Internet-Angebot der Westdeutschen Zeitung, einen so genannten Server. Auf einem solchen Computer im Netzwerk sind die Daten abgelegt. Ähnlich wie auf der eigenen Festplatte gibt es dort zahlreiche Ordner und auch Unterordner, in denen die Informationen bzw. die Dateien, in denen sie gespeichert sind, abgelegt sind.

Wenn es viele Ordner auf dem Internet-Server gibt, kann es schon mal sein, dass eine solche Adresse zustande kommt:

http://www.duesseldorf.de/einwohnerangelegenheiten/meldeangelegenheiten/melderegisterauskunft_online/index.shtml

Nach der Eingabe dieser Adresse gelangt der Interessierte auf die Internetseite der Stadt Düsseldorf im Fachbereich "Melderegistauskunft - Online". Die Eingabe einer solch langen Adresse hat den Nachteil, dass sich schon einmal Tippfehler einschleichen und man dann nicht zum gewünschten Ziel gelangt.

Lange Adressen lassen sich auch verkürzt darstellen. Unterschiedliche Dienstleister bieten diese Möglichkeit an. Aus dem vorhergehenden Beispiel wird dann:

http://bit.ly/bRECS8

Um eine geschrumpfte URL zu erzeugen, gibt man auf der Webseite des jeweiligen Anbieters wie bit.ly oder tinyurl.com die ursprüngliche Adresse ein. Der Server speichert dann die ursprüngliche Adresse in einer Datenbank und weist ihr einen bestimmten Zahlencode zu. Wird also die verkürzte URL im Browser eingegeben, gelangt man zunächst auf die Webseite des Anbieters, automatisch wird die recht kryptische Angabe "yhk2a8j" in der Datenbank entschlüsselt und unbemerkt gelangt man sofort auf die gewünschte Seite.

Nachteil einer verkürzten Adresse ist, dass man nicht sofort erkennt, welche Web-Seite durch die Eingabe tatsächlich aufgerufen wird. Auch dafür gibt es kostenlose Dienstleister. Manche Dienste bieten zusätzlich an, dass man überprüfen kann, welche Domain gemeint ist.

Es gibt auch Anbieter, die nur darauf spezialisiert sind. Longurl.org verwandelt die verkürzte Adresse wieder in eine sichtbare. Besonders häufig trifft man auch in Sozialen Netzwerken auf die URL-Verkürzer. Weil zum Beispiel Twitter nur Mitteilungen mit 140 Zeichen zulässt. Dort ist die WZ auch vertreten.

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