Das öffentliche Leben wird lahmgelegt.

Berlin. Touristen müssen sich in den kommenden Tagen gleich in mehreren europäischen Ländern auf massive Streiks einstellen. Davon sind Italien, Belgien, Portugal und Spanien betroffen. Teilweise soll laut den Gewerkschaften das komplette öffentliche Leben lahmgelegt werden.

Italien: Die Gewerkschaften haben für Donnerstag, 21 Uhr, zu einem eintägigen Generalstreik aufgerufen. Es sei mit erheblichen Einschränkungen im Bus-, Bahn- und Flugverkehr zu rechnen, sagte eine Sprecherin des italienischen Fremdenverkehrsamts Enit. Laut Staatsbahn Trenitalia sind zahlreiche Zuverbindungen gestrichen. Im Flugverkehr beteiligen sich nach italienischen Medienberichten auch Piloten, Flugbegleiter sowie die Mitarbeiter der beiden römischen Flughäfen Fiumicino und Ciampino (13.30 bis 17.30 Uhr). Auf den Straßen sind zudem seit einigen Tagen Lkw-Fahrer im Ausstand. Sie blockieren wichtige Straßen.

Spanien: Fluggäste nach Spanien müssen sich ebenfalls auf Flugausfälle einstellen. Erneut wollen die Piloten von Iberia in den Ausstand treten, diesmal am 27. und 30. Januar.

Belgien: Am 30. Januar steht ein Generalstreik bevor. Neben allen öffentlichen Verkehrsmitteln werden auch Banken, Postämter und der komplette öffentliche Dienst lahmgelegt.

Portugal: Für den 2. Februar ist ein 24-stündiger Streik angekündigt. Betroffen sind die Bahn sowie der öffentliche Nahverkehr in Lissabon und Porto. dpa

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