Grundnahrungsmittel kosten meist bei allen Discountern das Gleiche.

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Man sollte Vorräte für eine Woche kaufen.

Man sollte Vorräte für eine Woche kaufen.

dpa

Man sollte Vorräte für eine Woche kaufen.

Lüneburg. Auf der Liste der guten Vorsätze für 2010 steht in manch einem Haushalt Sparen ganz oben. Das kann mit wenig Aufwand schon in der Küche anfangen. Die Basis für alle Sparmaßnahmen ist eine gute Planung. Wenn im Laufe der Woche Zutaten immer wieder im Vorbeigehen besorgt werden müssen, schlägt das schnell zu Buche.

"Ein überschaubarer Planungszeitraum ist eine Woche", erläutert Ingeborg Henneberger, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Hauswirtschaftlicher Berufe. Am besten wird zunächst ein Speiseplan erstellt, dann folgen die Einkaufsliste und der Großeinkauf.

Mancherorts stehen mehrere Discounter plus Fachgeschäfte zur Auswahl. Da lohnt es sich, genau hinzuschauen. Das haben Kurt Meier und Uwe Glinka aus Lüneburg getan: Die beiden haben bis vor kurzem Hartz IV bezogen und für ein Ratgeber-Buch die Preise aller Zutaten bei acht großen Discountern verglichen. Ein wichtiges Ergebnis: "Die Grundzutaten unterscheiden sich in ihren Dauerpreisen so gut wie gar nicht", erläutert Meier.

Es ergibt keinen Sinn, vier verschiedene Läden aufzusuchen

Anders sieht es bei den Angeboten aus. Sind Lebensmittel zum Beispiel um ein Drittel herabgesetzt, kann dies das entscheidende Kriterium für die Wahl eines Geschäftes in einer bestimmten Woche sein.

"Es ergibt keinen Sinn, seine Einkäufe aus den Angeboten von vier verschiedenen Geschäften zusammenzusuchen", sagt Ute Gomm vom Verbraucherinformationsdienst Aid. Schließlich kostet ein solcher Einkaufsmarathon Zeit und Sprit.

Prinzipiell gilt: "Trockenprodukte wie Mehl, Zucker, Salz, Öl, Nudeln und Reis sind günstig und sollten immer vorrätig sein.

Beim Einkauf sollte der Blick auch mal nach unten im Regal wandern. "Dort finden sich No-Name-Produkte, die in der Regel deutlich günstiger sind als die Markenartikel in Augenhöhe", betont Meier.

Preisangaben pro 100 Gramm ermöglichen den direkten Vergleich. Der ist in jedem Fall sinnvoll. "Entgegen der landläufigen Meinung sind Großpackungen nämlich bei weitem nicht immer die günstigere Variante", sagt Gomm.

Die Regel "Je weiter verarbeitet ein Produkt ist, umso teurer ist es" mag zwar für Gebäckteig aus dem Kühlregal oder Fertigmenüs gelten. Aber auch sie hat Ausnahmen: "So preisgünstig wie ein Eintopf in der Dose zu haben ist, kann er aus frischen Zutaten nie werden."

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