Anfänger können sich vom Bund der Steuerzahler helfen lassen.

Steuern sparen – davor steht viel Rechnen und Formularkram.
Steuern sparen – davor steht viel Rechnen und Formularkram.

Steuern sparen – davor steht viel Rechnen und Formularkram.

dpa

Steuern sparen – davor steht viel Rechnen und Formularkram.

Berlin. Es ist eine alljährlich wiederkehrende Aufgabe, lästig aber meist lohnenswert: Die Einkommensteuererklärung. Immer noch gibt es dafür den Weg, die Arbeit ganz altbacken auf den im Finanzamt erhältlichen beziehungsweise von diesem zugeschickten Papierformularen zu erledigen. Oder aber man nutzt das elektronische Angebot der Finanzverwaltung mit dem Namen Elster. Die Software ist kostenlos im Internet erhältlich und bietet viele Hilfestellungen, außerdem lässt sich das fertige Dokument per Mausklick am Ende direkt an das Finanzamt übermitteln.

Oder der Steuerzahler kauft sich eines der Programme von diversen Anbietern - eine Steuersoftware - und spielt sie auf seinen Rechner. Eine erste Anlaufstelle kann aber auch das Portal Steuerbar.de des Bundes der Steuerzahler sein. Auf der Seite finden sich Steuertipps, aber auch eine eigene Rubrik mit dem Namen "Die erste Steuererklärung" - wer sich also grundsätzlich informieren will, welche Angaben der Fiskus von Steuerzahlern benötigt, bekommt hier Hilfestellung. Die Steuerexperten erklären grundlegend, was es mit dem "Lohnsteuerabzugsverfahren" auf sich hat und was das "tatsächlich zu versteuernde Einkommen" ist.

Die Mantelbögen haben sich 2009 verändert

Auch die Möglichkeiten dessen, was sich "absetzen" lässt, hat der Steuerzahlerbund in leicht zu verstehenden Worten aufgelistet: Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen sowie haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen gehören dazu. Ob online oder auf Papier - die Formulare bleiben dieselben. Aber bei den Vordrucken hat sich in diesem Jahr in der Anordnung etwas getan.

"Zum Beispiel ist der Mantelbogen ziemlich umgestaltet worden", sagt Bernhard Lauscher vom Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe. Die Sonderausgaben-sparte - für Spenden oder Ausbildungskosten - sind von Seite 3 auf Seite 2 gewandert, die Angaben zu außergewöhnlichen Belastungen von Seite 4 auf Seite 3. Und die Unterschrift, die bis zum vergangenen Jahr immer auf Seite 1 unten zu leisten war, hat ihren Platz jetzt auf Seite 4 unten, sagt Lauscher.

Der Grund sei die neue "Anlage Vorsorgeaufwand". Bisher fanden sich die Felder zum Eintragen von Vorsorgeaufwendungen - Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung und zu weiteren Versicherungen - auf der oberen Hälfte der Seite 3. "Diese Felder sind jetzt in das neue Formular ausgelagert worden", sagt Lauscher. In diesem Jahr, für die Einkommensteuererklärung 2009, gibt es also ein weiteres Papier. "Auch die Angaben zur Riester-Rente sind jetzt dort zu machen."

Dafür fällt die bisherige "Anlage AV" weg - sie liegt nicht mehr aus. Der Mantelbogen hat dennoch weiter vier Seiten.

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