Tipp: Viele scheuen den Gang zu einem seriösen Ratgeber, erste Hilfe finden sie im Netz.

Schulden: Die Wahrheit kann einen erschüttern.
Schulden: Die Wahrheit kann einen erschüttern.

Schulden: Die Wahrheit kann einen erschüttern.

dpa

Schulden: Die Wahrheit kann einen erschüttern.

Düsseldorf. Seit 1990 hat sich die Zahl der überschuldeten Haushalte auf rund 3,1 Millionen mehr als verdoppelt. Das ist laut Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V jeder zwölfte Haushalt in Deutschland. Schuldnerberatungsstellen vermelden seit Jahren einen zunehmenden Beratungsbedarf.

Doch ihre finanzielle Ausstattung reicht bei weitem nicht, um den enorm angestiegenen Bedarf abzudecken. Viele Ratsuchende schämen sich zudem, eine Schuldnerberatung aufzusuchen. Deshalb hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung die "Schuldnerberatung online" entwickelt.

Das Online-Angebot ermöglicht Betroffenen eine unkomplizierte Kontaktaufnahme zur seriösen Schuldnerberatung auf der Grundlage aktueller Standards des Datenschutzes und der Datensicherheit. Das Online-Angebot stellt auch ein Alternativangebot zu den gewerblichen Schuldenregulierern dar, die im Internet mit ihren angeblich hilfreichen Lösungen die Lage der Überschuldeten meist noch verschlimmern.

Die "Schuldnerberatung-Online" ersetzt nicht die eigentliche Bearbeitung des Falles in der lokalen Schuldnerberatungsstelle. Sie bereitet sie lediglich vor, damit der eigentliche Beratungsprozess von Beginn an effektiver/zielorientierter erfolgen kann.

Unter www.meine-schuldnerberatung.de können sich Ratsuchende über einen einfachen Weg (SSL-Verschlüsselung) im Internet registrieren. Es ist lediglich ein Benutzername, die E-Mail-Adresse, die Postleitzahl und ein frei zu wählendes Passwort einzugeben. Wer will, kann auch seinen Namen preisgeben. Ratsuchende können jetzt eine Nachricht schreiben.

Die E-Mail wird versendet und geht, je nach Postleitzahl, an den zuständigen Bearbeiter in eine von über 80 Beratungsstellen. Dieser beantwortet die Frage innerhalb von zwei bis drei Tagen. Der Ratsuchende erhält eine E-Mail mit der Antwort auf die gestellte Frage. Das System weiß nun, wer die Kontaktperson des Ratsuchenden ist. Eine erneute Anfrage wird dann an diesen Berater direkt geleitet.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer