Für Bikepolo benötigt man ein Fahrrad, einen Schläger und einen Ball.

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Bei Slackliner spannt man ein Seil zwischen zwei Bäume und macht darauf Kunststücke.

Bei Slackliner spannt man ein Seil zwischen zwei Bäume und macht darauf Kunststücke.

dpa

Bei Slackliner spannt man ein Seil zwischen zwei Bäume und macht darauf Kunststücke.

München. Die Klassiker sind Kicken und Federball spielen. Wenn es die Sonnenhungrigen in den Park zieht, sieht man diese Sportarten überall. Neben dem Altbewährten gibt es aber auch neuere Outdoor-Sportarten, bei denen sich das Ausprobieren lohnt.

Dazu gehört zum Beispiel das Bikepolo, bei dem die Spieler mit Rädern auf dem Feld umherkurven und möglichst schnell Tore schießen wollen. Aber auch Slackliner erobern immer mehr Parks. Sie spannen ein schmales Band zwischen zwei Bäume und balancieren darauf. Die neuen Trends im Überblick:

Slackliner: Slackliner suchen sich die schattigen Plätze. Denn sie benötigen zwei Bäume, spannen dazwischen ein wenige Zentimeter breites Band und vollführen darauf dann ihre Tricks. "Anfänger fangen erst einmal in Kniehöhe an", sagt Stefan Junghannß aus Dresden. Wenn sie dann herunterfallen, passiert nicht viel. So können sie lernen, auf dem schmalen Band zu balancieren und kleine Kunststücke zu vollführen.

Fortgeschrittene spannen ihr Seil nicht nur mehrere Meter hoch, sie nehmen auch schmalere Bänder oder suchen sich Bäume, die weiter voneinander entfernt stehen - dann wackelt es mehr. "Slacklinen ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern schärft die Sinne und entspannt ungemein", sagt Junghannß, der selber seit vier Jahren dabei ist. Einsteigersets mit einem Band, Schlingen für die Baumstämme und einer Festspannhilfe gibt es in Sport- und Bergsteigerläden zum Preis ab etwa 50 Euro.

Beim Bikepolo wird das Pferd durch das Fahrrad ersetzt

Bikepolo: Auch das Bikepolo ist eine der jüngsten Trendsportarten. Erst vor wenigen Jahren schwappte die Idee aus den USA nach Deutschland. "Ursprünglich haben Fahrradkuriere das Bikepolo erfunden, doch mittlerweile spielen es viele, die einfach gerne auf dem Rad sitzen", erklärt Tilmann Domzig, der den Sport seit 2005 in München mit aufbaute. Während beim klassischen Polo eher Wohlhabende auf Pferden übers Spielfeld reiten, kurven beim Bikepolo junge Männer und Frauen über den Platz.

"Gespielt wird in zwei Dreierteams auf einem etwa 15 mal 35 Meter großen Feld", sagt Domzig. Ziel ist es, als erste Mannschaft fünf Tore zu schießen. Dafür hält man sich mit der einen Hand am Lenkrad fest und hält in der anderen den speziellen Bikepoloschläger. Mit diesem Schläger - ein langer Stock, der am unteren Ende quer ein kleines Rohr hat - wird der Ball erst übers Spielfeld manövriert und schließlich aufs Tor gezielt. In mehreren Städten gibt es bereits feste Trainingstermine, bei denen sich Interessierte treffen und gemeinsam spielen - einfach im Internet nachschauen.

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