Nicht alle Anbieter bieten gute Qualität. Wir sagen, worauf es ankommt.

Der Markt für Nachhilfe wird beherrscht von den Branchenriesen Studienkreis und Schülerhilfe.
Der Markt für Nachhilfe wird beherrscht von den Branchenriesen Studienkreis und Schülerhilfe.

Der Markt für Nachhilfe wird beherrscht von den Branchenriesen Studienkreis und Schülerhilfe.

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Der Markt für Nachhilfe wird beherrscht von den Branchenriesen Studienkreis und Schülerhilfe.

Düsseldorf. Mit jedem neuen Schuljahr stellt sich für viele Schüler die bange Frage: Wie lange geht das gut ohne Nachhilfe? Wenn die Noten in den Keller rutschen, setzen viele auf professionelle Nachhilfeinstitute. Doch nicht alle bieten gute Qualität. Worauf kommt es an?

Welche Nachhilfeinstitute gibt es in Deutschland?

Der Markt wird beherrscht von den Branchenriesen Studienkreis und Schülerhilfe, die mit jeweils rund tausend Niederlassungen präsent sind. Auch das Lernstudio Barbarossa gehört zu den großen Anbietern. Dazu gesellt sich eine Vielzahl von Lerninstituten, die regional tätig sind. So ist der Mini-Lernkreis vor allem in ländlichen Regionen in mehr als tausend Gemeinden vertreten.

Was leisten Nachhilfeinstitute?

Lerninstitute bieten in der Regel Einzel- und Gruppenunterricht an. Man kann dauerhaft Hilfe in Anspruch nehmen, aber auch kurzfristig: „Ein gutes Institut reagiert schnell und ermöglicht innerhalb von ein bis zwei Tagen Nachhilfestunden vor einer Klassenarbeit“, sagt Cornelia Sussieck, Vorsitzende des Bundesverbands Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN).

Hinzukommen Prüfungsvorbereitungs- und Ferienkurse. Viele Institute bieten auch Förderkurse bei Lese-, Rechtschreibschwäche oder Dyskalkulie an.

Worauf sollte man achten?

„Im Gruppenunterricht sollten nur Schüler aus derselben Klassenstufe und Schulart unterrichtet werden“, rät Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbands. Wichtig seien qualifizierte Lehrer.

Für ausführliche Informationen schicken Sie uns bitte einen mit 1,45 Euro frankierten, an sich selbst adressierten Din- C5-Umschlag an folgende Adresse: Redaktion, Stichwort „Nachhilfe“, Postfach 10 11 32, 40002 Düsseldorf.

In den Geschäftsstellen unserer Zeitung sowie in den WZ-Punkten in Wuppertal-Elberfeld und -Barmen erhalten Sie die ausführliche Version der Informationen zum Thema gegen eine Gebühr von 1,50 Euro.

„Hier können gute Profi-Institute zum Teil mehr leisten als Studenten oder ältere Schüler als Nachhilfelehrer“, sagt Meidinger.

Was kostet Nachhilfe?

Üblich ist eine Doppelstunde von 90 Minuten pro Woche. So fallen für Gruppenunterricht im Monat zwischen 85 und 130 Euro an, für Einzelunterricht 120 bis 160 Euro. Wichtig ist, dass das Institut Probeunterricht und eine kurze Kündigungsfrist gewährt: „Maximal ein oder zwei Monate sind akzeptabel“, sagt Sussieck. Private Nachhilfe bei Studenten, Schülern oder Lehrern liegt bei zehn bis 40 Euro für 45 Minuten.

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