Billigvorwahlen oder „Callthrough“ sind Alternativen zur Telekom.

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Telefonieren muss nicht teuer sein: Mit dem richtigen Anbieter können Verbraucher jede Menge sparen. (Archiv

Telefonieren muss nicht teuer sein: Mit dem richtigen Anbieter können Verbraucher jede Menge sparen. (Archiv

Nanninga

Telefonieren muss nicht teuer sein: Mit dem richtigen Anbieter können Verbraucher jede Menge sparen. (Archiv

Düsseldorf. Verbraucher, die nur mit ihrem normalen Telefonanschluss ohne zusätzliche Internet- oder Flatrate-Optionen von der Deutschen Telekom zu einem Wettbewerber wechseln wollen, finden zehn Jahre nach der Öffnung des Telekommunikationsmarktes noch immer keine echte Alternative. Sie sind zwar weiter auf Angebote und die Preispolitik des Ex-Monopolisten angewiesen, es gibt aber neue Sparmöglichkeiten.

Telekom-Tarife: Neukunden und Tarifwechsler haben hier seit 2009 für einen reinen Telefonanschluss nur noch die Option auf vier Anschluss-Tarife. Die Modelle unterscheiden sich - abgesehen von Grundgebühr und Minutenpreisen - unter anderem bei der vertraglichen Mindestlaufzeit. Während im Tarif Call Plus bei einer Kündigungsfrist von nur sechs Werktagen bereits binnen vier Wochen ein Ausstieg wieder möglich ist, beträgt die Mindestvertragslaufzeit bei den anderen jeweils zwölf Monate - ein wichtiger Aspekt bei einem später geplanten Anbieterwechsel. Telekom-Kunden genießen jedoch einen exklusiven Vorteil: Sie können die Sparmethoden Call-by-Call und Preselection nutzen.

Billigvorwahlen: Günstige Angebote mit Preisgarantien helfen nicht nur sparen, sondern schützen gleichzeitig vor Kostenfallen. So garantiert bereits seit Jahren der Provider Tele 2 mit der Vorwahl 01013, dass sein Minutenpreis im deutschen Festnetz für alle Orts- und bundesweiten Ferngespräche täglich von 19 bis 7Uhr nie mehr als 0,98 Cent betragen wird. Meist liegt der aktuelle Minutenpreis zu bestimmten Zeiten noch deutlich darunter.

"Callthrough": Ähnliche Sparpotentiale - zum Teil sogar Gratis-Anrufe weltweit - eröffnen sich jetzt auch für zur Konkurrenz gewechselte Verbraucher: mit dem sogenannten Callthrough-Verfahren. Bei dieser Methode wählt der Kunde zunächst die Einwahlnummer des Anbieters, in der Regel eine 0180er-, eine 0700er- oder eine lokale Festnetz-Nummer.

Nach einer Ansage tippt man seine gewünschte Rufnummer ein und die Verbindung erfolgt. Damit lassen sich je nach Ziel bis über 90Prozent einsparen. Abgerechnet wird über die Telefonrechnung des Festnetzanschluss- oder Mobilfunknetzbetreibers. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Methode ist sofort nutzbar. Im Wirtschaftsteil unserer Zeitung erscheint täglich eine Telefontabelle mit den günstigsten Anbietern für Inlandsgespräche. Freitags gibt es zusätzlich günstige Handy- und ausgewählte Auslandstarife.

bis 28. März unter 09001/25 26 65 53 17. Jede Minute kostet 0,62 Euro.

unserer Zeitung geben die Tipps gegen eine Gebühr von 1,50 Euro ab.

können Sie die Tipps erhalten, wenn Sie einen mit 1,45 Euro an sich selbst adressierten DinA5-Umschlag an uns schicken: Redaktion Geldtipp, "auslandsaufenthalt", Postfach 101132, 40002 Düsseldorf.

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