Länder müssen Web-Portale aufbauen.

Brüssel. Patienten können sich bald im Internet über die richtige Dosierung von Arzneien informieren. Bisher ist die Auskunft über Pharmazeutika durch das Arzneimittelwerbeverbot eng beschränkt.

EU-Parlament und EU-Regierungen sind sich nun jedoch überraschend schnell darüber einig geworden, dass in jedem Land ein Web-Portal aufgebaut werden soll, in dem unter anderem Beipackzettel von Medikamenten veröffentlicht werden sollen. Auf diese Weise muss niemand mehr Medikamente wegwerfen, nur weil er das dazu gehörige Zettelchen verloren hat.

Mit der Einführung der Seiten ist in zwei Jahren zu rechnen

Die Verordnung über Arzneimittelüberwachung sieht vor, dass außerdem geprüfte Erfahrungsberichte und Hinweise auf unerwartete Gegenreaktionen auf die nationalen Arznei-Portale eingestellt werden sollen.

Mit der Einführung der staatlich beaufsichtigten Internet-Seiten sei in knapp zwei Jahren zu rechnen, meint der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese.

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