Computer: Wer allzu sorglos durchs Internet surft, wird schnell zur Zielscheibe.

Finger weg: Im Internet tummelt sich Software zum Herunterladen, die ohne jede Wirkung ist.
Finger weg: Im Internet tummelt sich Software zum Herunterladen, die ohne jede Wirkung ist.

Finger weg: Im Internet tummelt sich Software zum Herunterladen, die ohne jede Wirkung ist.

Finger weg: Im Internet tummelt sich Software zum Herunterladen, die ohne jede Wirkung ist.

Düsseldorf. Fast 20 Millionen Deutsche hatten bereits ungebetenen Besuch auf ihrem PC von einem Virus oder ähnlichem. Diese Horror-Zahl veröffentlichte Ende 2009 der IT-Verband Bitkom. Ein Blick auf aktuelle Bedrohungen:

Soziale Netzwerke

Mitglieder von sozialen Netzwerken wie Facebook (www.facebook.com) und MySpace (www.myspace.de) leben besonders gefährlich. Rainer Link, Sprecher beim Sicherheitshersteller Trend Micro demonstrierte dies auf der CeBIT-PreView am Beispiel von "Koobface". Dabei handelt es sich um einen Wurm, der sich im vergangenen Jahr in Windeseile über Anwender-Konten und deren Freundeslisten verbreitet hat.

Das Opfer wird dabei in Kommentaren zum Herunterladen eines Flash-Players aufgefordert. Statt der gewünschten Software, erhält der "Kunde" nur eine Fehlermeldung. Das klingt nicht weiter schlimm. Doch für den Anwender unbemerkt, hat Koobface den PC bereits gekapert und startet neue Angriffe, mit dem Ziel, vertrauliche Daten zu stibitzen.

Der Browser als Einfalls-Tor

Selbst beim Surfen auf harmlose Websites kann der Anwender in eine Falle tappen. So gelingt es Bösewichtern immer wieder, auf seriösen Webseiten einfach eine Werbung auszutauschen. Da prangt auf einer Nachrichtenseite plötzlich statt einer Autoanzeige ein Banner für das Potenzmittel Viagra. Die Kriminellen kassieren über die Klicks ab.

Wie Sicherheits-Software schützt

Um den PC-Besitzer vor den ständig wechselnden Gefahren besser zu schützen, gehen die Antiviren-Hersteller neue Wege. Statt eine aufgeblähte Software auf dem PC zu installieren, genügt heute schon eine lokale Mini-Absicherung. Die eigentliche Arbeit leistet dann eine Online-Datenbank "In the Cloud" ("In der Wolke"), die den Kunden dank ständiger Internet-Verbindung quasi in Echtzeit vor den Gefahren warnt.

Antiviren-Hersteller profitieren

Ständig malen die Anbieter von PC-Sicherheitslösungen neue, fiese Bedrohungen an die Wand. Das mag zwar stimmen, doch die Gründe der Hersteller sind auch nicht ganz uneigennützig: Das Geschäft mit der Angst blüht. Tipp: Nicht blindlings zur teuren Rundum-Lösung für 40 Euro oder mehr greifen. Viele Programme sind mit Funktionen nämlich überfrachtet. Lösungen gegen Viren, Spyware & Co. gibt’s sogar gratis zum herunterladen - zum Beispiel Free Antivirus von Avira und Spybot-Search & Destroy

www.free-av.de www.safer-networking.org

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