Der Mietkauf hört sich zwar verlockend an, will aber gut kalkuliert sein.

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Fast jeder Jugendliche hat mittlerweile ein Handy.

Fast jeder Jugendliche hat mittlerweile ein Handy.

dpa

Fast jeder Jugendliche hat mittlerweile ein Handy.

Düsseldorf. "Schuldenfrei ins Eigenheim" oder "Eigenheimerwerb ohne Bankkredit" - solche Werbeslogans klingen vor allem für junge Familien verheißungsvoll. Der Mietkauf soll die Chance bieten, den Eigenheimtraum auch ohne Bankkredit und ohne Bonitätsprüfung zu verwirklichen.

Beim Mietkauf wird das Objekt zunächst gemietet, der Kauf erfolgt Jahre später. Kaufpreis und Mietzins stehen zu Vertragsbeginn fest. Die Mietzeit ist flexibel, in der Regel beträgt sie zehn bis 20Jahre. Am Anfang ist häufig eine Einmalzahlung fällig, Wohngenossenschaften fordern den Kauf von Anteilen und berechnen eine Aufnahmegebühr. Üblicherweise wird ein Teil der Mietzahlungen mit dem Kaufpreis verrechnet, zusätzlich muss man während der Mietzeit Kapital ansparen, mit dem später der offene Restbetrag beglichen wird.

Das Mietkaufmodell klingt plausibel, hat aber viele Kritiker. Der Verein "Wohnen im Eigentum" kritisiert: "Hinter vermeintlich günstigen Angeboten verbergen sich häufig finanzielle Doppelbelastungen und rechtliche Risiken." Der Eigenheimerwerb per Mietkauf könne schnell teurer werden als eine herkömmliche Immobilienfinanzierung, insbesondere jetzt, da Baugeld extrem günstig ist. Auch Robert Anzenberger vom Immobilienvermittler Planethome ist skeptisch: Mietkauf höre sich zwar gut an, doch die Erwerbskosten seien keineswegs günstig.

Weitere Infos erhalten Sie auf drei Wegen:

Per Fax-Abruf: Bis 2. April unter 09001/ 25 26 65 53 17. Jede Minute kostet 0,62 Euro.

Geschäftsstellen: Hier sowie in den WZ-Punkten in Barmen und Elberfeld gegen eine Gebühr von 1,50 Euro.

Per Post: Schicken Sie einen mit 1,45 Euro an sich selbst adressierten DinA5-Umschlag an: Redaktion Geldtipp "Mobilfunk" Postf. 101132, 40002 Düsseldorf.

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