Ich bin gegen die Organspende, weil zum würdigen Sterben die Hand eines Angehörigen gehört, nicht das Messer des Chirurgen. Für diese Haltung muss sich keiner schämen.

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Ein Kommentar von Peter Kurz.

Ein Kommentar von Peter Kurz.

Ein Kommentar von Peter Kurz.

Übe Nächstenliebe, schenke Leben! Die Argumente, mit denen für die Organspende geworben wird, enthalten unausgesprochen einen Vorwurf an diejenigen, die nein sagen. Doch um die Organe verpflanzen zu können, gibt es keinen anderen Weg, als das Wesen, das da in dem Krankenhausbett liegt, in eine tote Person und einen lebenden Restkörper aufzuteilen.

Eine Frau, die in diesem Zustand ein Kind zur Welt bringt: Die soll tot sein? Und ich soll mich darauf verlassen, dass ich nichts spüre, wenn mir die Organe aus dem Körper geschnitten werden? Ein Messer statt der warmen Hand eines Angehörigen auf den letzten Metern des Lebens? Dass es feige sei, hierbei nicht mitzumachen, nur um zum altruistischen Helden zu werden, lasse ich mir nicht vorwerfen.

Dabei habe auch ich schon mal anders gedacht. Bis ich die beklemmenden Berichte traumatisierter Angehöriger von Organspendern las. Für jedermann abrufbar im Internet unter „initiative-kao.de“.

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