Futter wird knapp
Langsam wird das Futter knapp: Hier hat ein Rotkehlchen noch zwei Spinnen zum verspeisen.

Langsam wird das Futter knapp: Hier hat ein Rotkehlchen noch zwei Spinnen zum verspeisen.

dpa

Langsam wird das Futter knapp: Hier hat ein Rotkehlchen noch zwei Spinnen zum verspeisen.

Göttingen (dpa/tmn) - Vielen Singvögeln droht der Hungertod, weil sie bei der geschlossenen und teilweise vereisten Schneedecke kein Futter mehr finden. Sie sollten deshalb gefüttert werden.

Dafür eignen sich Haferflocken, Äpfel oder Futter aus dem Supermarkt. «Man kann aber auch das viel preisgünstigere Hühnerfutter aus dem Futterhandel kaufen, da ist auch alles drin, was Vögel zum Überleben brauchen», sagte der Leiter der Greif- und Eulenstation, Friedrich-Karl Schöttelndreier im niedersächsischen Rüdershausen. Auch Greifvögel wie Eulen finden im hohen Schnee keine Mäuse mehr, sagte der Experte.

Vögel müssten ihre Körpertemperatur von 40 Grad aufrechterhalten. «Wenn ihnen das nicht gelingt, sterben sie», sagte Schöttelndreier. Er wandte sich gegen die Gegner der Fütterung, die behaupteten, dies sei die Zeit der Selektion und Gesundschrumpfung. «Wenn wir den Tieren jetzt nicht durch die Schnee- und Frostperiode helfen, wird das bei uns ein sehr leiser Frühling.»

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