Schimmelpilz Gattung Aspergillus
In der Luft schweben viel mehr Pilzsporen als Forscher bisher vermutet haben: In jedem Kubikmeter zählten Mainzer Wissenschaftler bis zu 10.000 Sporen. Diese können auch Papageien gefährlich werden. Foto: Pressefoto BASF

In der Luft schweben viel mehr Pilzsporen als Forscher bisher vermutet haben: In jedem Kubikmeter zählten Mainzer Wissenschaftler bis zu 10.000 Sporen. Diese können auch Papageien gefährlich werden. Foto: Pressefoto BASF

dpa

In der Luft schweben viel mehr Pilzsporen als Forscher bisher vermutet haben: In jedem Kubikmeter zählten Mainzer Wissenschaftler bis zu 10.000 Sporen. Diese können auch Papageien gefährlich werden. Foto: Pressefoto BASF

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Schimmelpilzsporen sind nicht nur für Menschen eine Gefahr. Auch Papageien leiden unter einem Befall. Das Tückische: Nicht nur in der Luft können Sporen auftreten, auch Papageienfutter kann belastet sein.

Graupapageien und Amazonen infizieren sich häufig mit Schimmelpilzsporen. Für die Tropenvögel ist die Luft in Wohnungen meist nicht feucht genug. Das trocknet die Schleimhäute der Papageien aus und schwächt die körpereigene Abwehr. Eine Erkrankung bemerken Halter an Schwäche, Aufplustern und Atembeschwerden der Tiere. Darauf weist der Bundesverband praktizierender Tierärzte hin.

Darüber hinaus kann Papageienfutter durch unsichtbar verschimmelte Nüsse und Erdnüsse große Mengen an Pilzsporen enthalten, mit denen das Abwehrsystem der Vögel nicht fertig wird. Der Tierarzt kann die Erkrankung anhand von Röntgenaufnahmen und einer endoskopischen Untersuchung feststellen. In jedem Fall braucht das Tier Medikamente gegen die Pilze. Die Fütterung müssen Halter nach Absprache mit dem Arzt ebenfalls verbessern.

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