Rette sich wer kann: Viele Wildtiere flüchten auf kleine Inseln wie diese. Foto: Peter Förster
Rette sich wer kann: Viele Wildtiere flüchten auf kleine Inseln wie diese. Foto: Peter Förster

Rette sich wer kann: Viele Wildtiere flüchten auf kleine Inseln wie diese. Foto: Peter Förster

dpa

Rette sich wer kann: Viele Wildtiere flüchten auf kleine Inseln wie diese. Foto: Peter Förster

Berlin (dpa/tmn) - Das Hochwasser setzt auch den Tieren stark zu: Viele Wildtiere flüchten als letzte Möglichkeit auf kleine Inseln im Deichvorland. Werden sie dort allerdings gestört, können sie ertrinken.

Wildtierkinder wie Rehkitze und junge Feldhasen trauen sich in überfluteten Wald- und Flurbereichen nur aus dem Wasser, wenn sie ungestört sind. «Im Hochwassergebiet bilden sich im Deichvorland an vielen Stellen kleine Inseln, auf die sich die Tiere retten können», sagt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV). Oft komme es aber vor, dass Schaulustige solche Orte gezielt mit Booten ansteuerten. «Die Fluchttiere werden dadurch gestört. Wenn sie auf 150 oder 200 Meter Entfernung Menschen sehen, klettern sie nicht aufs Trockene.» In der Folge würden viele Tiere ertrinken.

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