Wildtiere wie Füchse können das gefährliche Staupe-Virus übertragen. Foto: Boris Roessler
Wildtiere wie Füchse können das gefährliche Staupe-Virus übertragen. Foto: Boris Roessler

Wildtiere wie Füchse können das gefährliche Staupe-Virus übertragen. Foto: Boris Roessler

dpa

Wildtiere wie Füchse können das gefährliche Staupe-Virus übertragen. Foto: Boris Roessler

Berlin (dpa/tmn) - Es führt zu Erbrechen, Krämpfen, Lähmungen und kann Hunde im schlimmsten Fall sogar töten: das Staupe-Virus. Schutz bietet nur eine Impfung - am besten schon im Welpenalter.

Hundehalter sollten im Impfpass ihres Tieres kontrollieren, ob ihr Vierbeiner gegen Staupe geimpft ist. Die Viruserkrankung wird von erkrankten Wildtieren wie Füchsen oder Mardern übertragen. Vor allem unter den Füchsen hatte sie sich zuletzt stark ausgebreitet, teilt die Bundestierärztekammer in Berlin mit. Erkrankte Hunde können sich außerdem untereinander anstecken.

Eine Staupe-Erkrankung kann Hunde im schlimmsten Fall töten. Erste Anzeichen sind hohes Fieber, Mattheit und wenig Hunger. Das Virus kann sowohl Lunge, Darm als auch Nerven befallen und je nachdem zu Husten, Erbrechen, Lähmungen oder Krämpfen führen. Die Infektion lässt sich kaum behandeln, Hunde behalten lebenslang Schäden.

Deshalb sollten schon Welpen im Alter von 8 Wochen das erste Mal geimpft werden, 4 Wochen später das zweite und mit 16 Wochen das dritte Mal. Im 15. Lebensmonat gehört der Schutz wieder aufgefrischt.

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