Berlin (dpa/tmn) - Eine Kastration kann bei Hündinnen und Katzen das Risiko mindern, an Brustkrebs zu erkranken. Diese Krebsart gehört zum häufigsten Tumortyp bei den beiden Tierarten. Darauf weist die Organisation Aktion Tier in Berlin hin.

Um dem Krebs vorzubeugen, sollte die Kastration aber schon vor der ersten Läufigkeit erfolgen: «Bei Hunden liegt dieser Zeitpunkt zwischen 6 und 12 Monaten, bei Katzen zwischen 6 und 8», erklärt Tierärztin Tina Hölscher. Auf Hormongaben zur Unterdrückung des Zyklus' sollten Tierhalter dagegen besser verzichten, da diese Präparate die Entstehung von Brustkrebs fördern.

Zur Vorsorge könnten Besitzer regelmäßig die Gesäugeleiste ihrer Tiere abtasten. Fühlen sie dabei auffällige Knoten, muss das Tier vom Tierarzt untersucht werden. Je nach Alter und Verfassung des Tieres kann der Krebs dann neben einer Operation auch mit Bestrahlung und einer Chemotherapie behandelt werden.

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