Auf der Equitana in Essen sind hundert Transporter zu sehen.

Auf der Equitana in Essen sind hundert Transporter zu sehen.
Als Hingucker erweist sich das Modell in Pink. Vielleicht ist es im nächsten „Wendy“-Film zu sehen.

Als Hingucker erweist sich das Modell in Pink. Vielleicht ist es im nächsten „Wendy“-Film zu sehen.

Tina Hortmann zeigt am Stand von Bücker Trailer eine im Careliner eingebaute Sattelbox.

Andreas Reiter, Bild 1 von 2

Als Hingucker erweist sich das Modell in Pink. Vielleicht ist es im nächsten „Wendy“-Film zu sehen.

Essen. Wenn die Besucher der Equitana (bis 26. März in Essen) die Messe über den Westeingang betreten, sehen sie – erst einmal keine Pferde. Zunächst geht es ums Zubehör. Reitmode, Futter und vieles mehr rücken in den Fokus. Und insgesamt 100 Pferdetransporter. Ein Blickfang im Eingangsbereich ist ein pinkfarbenes Modell, verziert mit Swarovski-Steinen, das eigentlich gar nicht Transporter genannt werden will.

Es heißt Careliner, hat je nach Typ Platz für ein oder zwei Pferde und kostet zwischen 7000 und 15 000 Euro, wie Tina Hortmann am Stand von Bücker Trailer erläutert. Gerade war ein Team der Zeitschrift „Wendy“ am Stand und hatte sich erkundigt, ob der pinke Wagen eventuell im zweiten „Wendy“-Film, der ab Sommer gedreht werden soll, eine Rolle spielen kann.

Die Pferdetransporter sind mittlerweile recht tiergerecht eingerichtet. Statt sturem Starren an die Wand gibt es für die Vierbeiner Panoramafenster, als extra zum Beispiel ein LED-Blaulicht. „Das ist wie beim Menschen, das soll beruhigend wirken“, sagt Tina Hortmann mit einem Schmunzeln.

Die 33-Jährige ist Springreiterin und tritt bei Wettbewerben bis zur S-Klasse an. Sie zeigt dann auch eine Errungenschaft, die wiederum dem Reiter dient, nämlich eine eingebaute Sattelbox. Im Gefährt selbst ist Platz genug, um das Pferd schon zu satteln. Die Einstiegstür misst 1,90 Meter, was großgewachsenen Reitern entgegenkommt. Auch die Pferde haben Platz nach oben, die Deckenhöhe beträgt 2,39 Meter.

Bei den verwendeten Materialien gibt es einen Trend: weg vom Holz. „Das kann verrotten und tut es auch irgendwann“, erklärt Tina Hortmann. In diesem Fall besteht der Boden aus Aluminium und die „Karosse“ aus GFK, einem glasfaserverstärkten Kunststoff. Das erhöht die Haltbarkeit und sorgt dafür, dass es keine Gewichtsprobleme gibt. Das Material ist leicht.

Das Farbenspektrum hat hingegen zugenommen. Nicht nur Schwarz, Grau und Braun sind im Angebot, es können auch Chili, Orange oder Apple sein. Diese Bonbonfarben erfüllen tatsächlich ihre Aufgabe: Viele Besucher bleiben stehen und nehmen die ausgestellten Fahrzeuge unter die Lupe. Auch Kinder und Jugendliche sind dabei – sie zieht es zum Modell in Pink.

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