Bio-Hundefuter ist nicht so gut, wie viele Halter glauben. Knapp ein Drittel der Produkte erhält eine schlechte Bewertung. Foto: Georg Wendt
Bio-Hundefuter ist nicht so gut, wie viele Halter glauben. Knapp ein Drittel der Produkte erhält eine schlechte Bewertung. Foto: Georg Wendt

Bio-Hundefuter ist nicht so gut, wie viele Halter glauben. Knapp ein Drittel der Produkte erhält eine schlechte Bewertung. Foto: Georg Wendt

dpa

Bio-Hundefuter ist nicht so gut, wie viele Halter glauben. Knapp ein Drittel der Produkte erhält eine schlechte Bewertung. Foto: Georg Wendt

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Viele Halter wollen ihrem Hund etwas Gutes tun und kaufen Biofutter. Davon schneiden viele im Test der Zeitschrift «Öko-Test» aber schlecht ab: Von 15 geprüften Produkten wurden 6 als ungenügend und 1 als mangelhaft bewertet.

Die Note «sehr gut» bekam nur ein einziges Produkt. Bemängelt wurde vor allem die Nährstoffzusammensetzung in dem Nassfutter: Bei einigen Herstellern konnte kein Vitamin D nachgewiesen werden, bei anderen fehlte Vitamin B1. Beides sind wichtige Bestandteile für eine ausgewogene Ernährung. Auch das Spurenelement Zink war nicht immer ausreichend enthalten: Es sorgt für glänzendes und gesundes Fell.

Was bei einigen Produkten fehlte, war in einem anderen zu viel: Ein Biofutter überschritt den gesetzlichen Höchstwert für Vitamin D. Langfristig kann das zu Gefäßverkalkungen führen.

Grundsätzlich lautet die Empfehlung: Halter sollten sich nicht über lange Zeit auf eine Futtermarke verlassen. Denn gerade bei Biofutter kann die Nährstoffzusammensetzung von Charge zu Charge schwanken, da die Hersteller auf natürliche Bestandteile setzen. Diese liefern aber nicht immer die exakt gleichen Nährstoffwerte. Eine Unter- oder Überversorgung kann das Tier auf Dauer aber nicht ausgleichen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer