Ängstlichkeit bei Hunden kann auf unverarbeitete Bindungsängste des Halters hinweisen. Betroffene Besitzer sollten sich daher zunächst mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzen. Foto: Bernd Wüstneck
Ängstlichkeit bei Hunden kann auf unverarbeitete Bindungsängste des Halters hinweisen. Betroffene Besitzer sollten sich daher zunächst mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzen. Foto: Bernd Wüstneck

Ängstlichkeit bei Hunden kann auf unverarbeitete Bindungsängste des Halters hinweisen. Betroffene Besitzer sollten sich daher zunächst mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzen. Foto: Bernd Wüstneck

dpa

Ängstlichkeit bei Hunden kann auf unverarbeitete Bindungsängste des Halters hinweisen. Betroffene Besitzer sollten sich daher zunächst mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzen. Foto: Bernd Wüstneck

Weinheim (dpa/tmn) - Wie das Herrchen, so der Hund: Diese Beobachtung könnte nun durch eine neue Studie untermauert werden. Forscher aus Ungarn und Freiburg haben entdeckt, dass Hunde mit extremer Trennungsangst oft bei Haltern leben, die selbst nur schwer Bindungen zu anderen aufbauen können.

Vierbeiner mit Trennungsangst werden panisch, wenn Halter das Haus verlassen wollen, zittern, urinieren im Zimmer oder zerstören die Einrichtung. Den Wissenschaftlern zufolge könnte sich die Angst der Menschen auf den Hund übertragen.

Kinder reagieren oft ähnlich: Sie leiden ebenfalls extrem unter Trennungen, wenn ihre Mutter oder ihr Vater keine Bindungen zulässt. Wer seinem Hund die Trennungsprobleme nehmen möchte, sollte sich möglicherweise erstmal mit seinen eigenen Bindungsängsten beschäftigen.

Viele Besitzer seien dazu aber nicht bereit, sagt Bettina Mutschler, eine der Studienautoren. Sie wollen ihren Hund therapieren - nicht sich selbst. Für die Untersuchung wurden 1508 Besitzer befragt.

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