Berlin (dpa/tmn) - Sobald Märzenbecher und Krokusse ihre besten Tage hinter sich haben, übernimmt der Sardische Schneeglanz (Chinodoxa sardensis) die Blumenwiese und sorgt für Farbe. Er öffnet im April seine leuchtend blauen, sternförmigen Blüten.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) empfiehlt, die Zwiebeln im August in sandigen Humusboden zu setzen. Da der Sardische Schneeglanz sowohl mit Sonne als auch mit Halbschatten gut zurechtkommt, fühle er sich an lichten Stellen unter Bäumen wohl. Einmal im Garten ausgesetzt, verbreite sich das elegante Blümchen quasi von selbst, sagt der BDG. Denn fleißige Ameisen würden die Samen gerne verschleppen.

Ursprünglich stammt die Pflanze, die auch als Dunkle Hyazinthe bekannt ist, nicht aus Sardinien, sondern aus der Türkei. Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts ziert sie aber auch bei uns viele Gärten und Parks.

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