Berlin (dpa/tmn) - Zu Unrecht landen diese Früchte nur selten im Obstkorb: Stachelbeeren sind nicht nur gesund, sondern voll ausgereift ganz schön süße Früchtchen. Im März ist die beste Zeit Pflanzzeit.

Die Pflanzen, die es als Strauch oder Hochstamm gibt, sind recht pflegeleicht. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin rät jedoch, einen Standort zu suchen, an dem die Beeren nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind. Sonst können die Früchte verbrennen. Wer wenig Platz hat, sollte auf eine Sorte mit Hochstamm zurückgreifen. Während ein Busch etwa eineinhalb Quadratmeter Platz benötigt, komme ein Hochstamm mit der Hälfte aus.

Die zahlreichen Sorten der Stachelbeere (Ribes uva-crispa) unterscheiden sich in der Farbe der Früchte und in Geschmacksnuancen. Sie sind aber auch unterschiedlich gut gegenüber Mehltau resistent. Die Pilzerkrankung kann sowohl Früchte als auch Triebe befallen. Resistente Sorten seien jedoch gut geschützt, sagt der BDG.

Wer schon eine Stachelbeere im Garten hat, sollte sie Anfang März zurückschneiden, empfiehlt der BDG. Das fördert das Wachstum. Und da der Strauch an den Ästen des Vorjahres Früchten trägt, muss er stets neue Triebe bilden.

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