Blumenpflege
Immer weg damit: Wer Verwelktes gleich entfernt, verlängt die Blüte seiner Blumen. Foto: David Ebener

Immer weg damit: Wer Verwelktes gleich entfernt, verlängt die Blüte seiner Blumen. Foto: David Ebener

dpa

Immer weg damit: Wer Verwelktes gleich entfernt, verlängt die Blüte seiner Blumen. Foto: David Ebener

Bonn (dpa/tmn) - Mit ein bisschen Aufwand kann der Hobbygärtner die Blüte seiner Sommerblumen verlängern. Der Trick: Die Blumen dürfen gar nicht erst Samen ansetzen.

Wicken, Dahlien, Rosen und viele Stauden bilden nach dem Verblühen Samen und stecken dort all ihre Kraft hinein. Die Folge: Sie haben keine Energie mehr für die Bildung weiterer Blüten. Daher rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn, Verwelktes direkt abzuschneiden. Die Pflanzen dürften gar nicht erst dazu kommen, Samen anzusetzen. Ein weiterer Vorteil: Die Sommerblumen samen sich nicht wild selbst aus.

Ähnliches tut Blühpflanzen mit Dauerflor gut. Auch von Geranien, Petunien, Fuchsien, Verbenen und Buschmargeriten entfernt der Hobbygärtner am besten regelmäßig verwelkte Blüten. Der Rittersporn wird sogar radikal bis kurz über dem Boden abgeschnitten, damit er eine weitere Blühphase beginnt. Voraussetzungen dafür sind aber außerdem ein ausreichend feuchter Standort sowie genügend Nährstoffe. Vom Lavendel nimmt die Schere am besten das obere Drittel der Triebe ab.

Es gibt aber auch Ausnahmen: Manche Pflanzen bilden sehr dekorative Früchte aus, oder diese dienen Vögeln im Winter als Nahrung. Diese sollten stehenbleiben - Beispiele hierfür sind Jungfer im Grünen mit schönen Fruchtständen für Trockengebinde oder die Heckenrose mit Hagebutten für die Vögel.

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