Berlin (dpa/tmn) - Sie mag es auffällig auf der ganzen Linie: Die Gartenhyazinthe (Hyacinthus orientalis) lässt sich mit ihren wuchtigen Blütentürmen, satten Farben und ihrem typischen betörenden, schweren Duft wirklich nicht übersehen.

So ein Auftritt kostet jedoch Kraft. Blühen die Hyazinthen überhaupt ein zweites Jahr, nimmt die Anzahl der kleinen Einzelblüten drastisch ab, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Deshalb werden Hyazinthen üblicherweise nach der Blüte ausgegraben und im Herbst neue Zwiebeln gesetzt.

Wer von süßem Blumenduft nicht genug bekommen kann, sollte die Sorten 'Delft Blue' oder 'Blue Star' wählen. Diese Blaublüher können an warmen Frühlingstagen die ganze Terrasse in eine Duftwolke hüllen. Wem das zu viel ist, dem empfiehlt der BDG Sorten wie 'Pink Pearl', 'White Pearl' oder 'Purple Sensation'. Sie duften sehr viel dezenter.

Alle Hyazinthen kommen besonders gut in Kübeln oder reinen Blumenbeeten zur Geltung. In Staudenrabatten gehen sie schnell unter. Da sie etwas steif wirken, sollten sie am besten in größeren Gruppen gepflanzt werden.

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