Zierquitte als Barbara-Zweig
Im warmen Wohnraum können die Blüten der Zierquitte sogar im Winter erblühen. Foto: Marion Nickig/dpa-tmn

Im warmen Wohnraum können die Blüten der Zierquitte sogar im Winter erblühen. Foto: Marion Nickig/dpa-tmn

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Im warmen Wohnraum können die Blüten der Zierquitte sogar im Winter erblühen. Foto: Marion Nickig/dpa-tmn

Bad Zwischenahn (dpa/tmn) - Am 4. Dezember werden traditionell Barbara-Zweige im Garten geschnitten und ins Haus geholt. Erblühen sie an Weihnachten in der Vase, sollen Wünsche in Erfüllung gehen. Dafür eignet sich zum Beispiel die Zierquitte.

Achten müssen Hobbygärtner darauf, dass sie Äste abschneiden, die Blütenknospen tragen. Man erkennt sie leicht, denn sie sind rundlich geformt und dicker als reine Blattknospen. Die Gärtnerin Renate Dierks rät zu einem kühlen Standort in der Wohnung. Denn je kühler es die Zweige haben, desto länger hat man etwas von den Blüten.

Neben der Zierquitte eignen sich auch andere winter- und frühlingsblühende Gehölze gut für die sogenannte Treiberei im Haus.

Das traditionelle Schneiden am 4. Dezember, dem Gedenktag der Heiligen Barbara, geht auf eine Legende zurück: Die Kaufmannstochter Barbara wurde ins Gefängnis gebracht. Auf dem Weg dorthin verfing sich ein Kirschzweig in ihrem Kleid. In ihrer Zelle benetzte Barbara den Zweig regelmäßig mit Wasser. Am Tag ihrer Hinrichtung öffneten sich die Blüten.

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