Stiefmütterchen im Schnee
Stiefmütterchen sind winterharte Pflanzen, denen Schnee und Eis nichts anhaben können. Foto: Patrick Seeger

Stiefmütterchen sind winterharte Pflanzen, denen Schnee und Eis nichts anhaben können. Foto: Patrick Seeger

dpa

Stiefmütterchen sind winterharte Pflanzen, denen Schnee und Eis nichts anhaben können. Foto: Patrick Seeger

Berlin (dpa/tmn) - Blütenpracht im winterlichen Garten - schlägt da etwa der Klimawandel zu? Von wegen: In milden Wintern öffnen die Stiefmütterchen schon früh im Jahr ihre Blüten. Denn Frost und Schnee können ihnen nichts anhaben.

Stiefmütterchen (Viola x wittrockiana) sind winterharte Pflanzen, die schon früh im Jahr blühen können. Sinken die Temperaturen, schließen die robusten Pflanzen einfach ihre Blüten - und öffnen sie wieder wenn es milder wird.

Wer die Blütenpracht zwar im Nachbargarten, aber nicht im eigenen Beet bewundern kann, hat vermutlich zur falschen Sorte gegriffen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Neben den im Herbst angebotenen Spätblühern gibt es auch Stiefmütterchen für die Frühjahrspflanzung. Diese wurden allerdings in frostfreien Gewächshäusern gezogen und sind leider nicht winterhart.

Die winterharten Pflanzen müssen vor Nässe geschützt werden, wenn man lange Freude an ihnen haben will. Der BDG empfiehlt daher einen regengeschützten Platz. Damit die Erde nie ganz austrocknet, sollte in sehr trockenen Zeiten gegossen werden.

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