Rhododendron braucht sauren Boden
Der Rhododendron steht gerne im Halbschatten. Foto: BGL

Der Rhododendron steht gerne im Halbschatten. Foto: BGL

dpa

Der Rhododendron steht gerne im Halbschatten. Foto: BGL

Bad Honnef (dpa/tmn) - Rhododendren wachsen eigentlich im Moor. Sie stellen daher besondere Anforderungen an ihren Standort: Der ph-Wert und die Beschaffenheit des Bodens müssen stimmen. Außerdem lieben sie den Halbschatten.

Ein Rhododendron mag Böden mit einem ph-Wert zwischen 4,2 und 5,5. Das erläutert der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) in Bad Honnef bei Bonn. Der Boden ist am besten locker, und überschüssiges Wasser fließt schnell ab, da der Rhododendron es nicht gerne zu nass hat. Wer das nicht bieten kann, sollte auf kalktolerantere Rhododendrensorten zurückgreifen. Diese vertragen ton- und lehmhaltige Böden besser und kommen mit einem pH-Wert bis etwa 6,5 klar. Das liege in den meisten Gärten vor.

Rhododendren stehen gerne im Halbschatten. Deshalb kombiniert sie der Hobbygärtner am besten mit Bäumen. Aber nicht jedes Gehölz tauge als Nachbar, erklärt der BGL. Der Baum sollte tiefe Wurzeln bilden, so dass er dem flachwurzelnden Rhododendron keine Nährstoffe und Wasser wegnimmt. Kiefern seien ein gutes Beispiel. Niedrige Arten wie Mädchen-Kiefer und Zirbel-Kiefer seien als Schattenspender auch für kleine Rhododendren geeignet.

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