Berlin (dpa/tmn) - In eher schattigen Gartenecken ist er der Star: Der Rhododendron mag keine pralle Sonne. Seine zahlreichen Blüten bringen dafür im Frühjahr Farbe in dunklere Gartenbereiche. Im Herbst ist die beste Zeit, die Sträucher zu pflanzen.

Wer jetzt Rhododendron (Rhododendron-Hybriden) in seinem Garten pflanzen möchte, sollte vorher unbedingt den PH-Wert des Bodens messen. Das rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Denn der Rhododendron mag es sauer.

Gibt der Gartenboden dies nicht her, sollte vorher spezielle Rhododendronerde eingearbeitet werden. Wer eine Eiche oder einen Walnussbaum im Garten hat, kann das Laub mit dem Rasenmäher zerkleinern und als saure Mulchschicht unter den Rhododendren geben. Die Schicht sollte allerdings nicht dicker als zwei Zentimeter sein.

Beim Einpflanzen von Rhododendren empfiehlt der BDG, diese nicht zu tief zu setzen, da die empfindlichen Wurzeln sonst absterben können. Der Wurzelballen sollte zur Sicherheit ein bis zwei Zentimeter aus dem Boden herausragen.

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