Überschwemmung in Kolumbien
Frauen warten vor ihren teilweise unter Wasser stehenden Häusern im Jahre 2011 in Bogota auf Hilfe. In Kolumbien hatte das Wetterphämonen La Nina für Überschwemmungen gesorgt. Foto: Mauricio Duenas/Archiv

Frauen warten vor ihren teilweise unter Wasser stehenden Häusern im Jahre 2011 in Bogota auf Hilfe. In Kolumbien hatte das Wetterphämonen La Nina für Überschwemmungen gesorgt. Foto: Mauricio Duenas/Archiv

Dichter Smog verhüllt die Hochhäuser im Zentrum von Madrid. Foto: Juan Carlos Hidalgo/Archiv

Dürre: In der nordwestchinesischen Provinz Ganso ist der Boden völlig ausgetrocknet. Foto: Bin Han/Archiv

Die Erderwärmung setzt sich nach Erkenntnissen der Weltorganisation für Meteorologie weiter fort. Foto: NASA/Goddard Space Flight Center

In manchen Gegenden in Mexiko hat es schon sehr lange nicht mehr geregnet. Foto: Miguel Sierra/Archiv

Mächtige Wasserdampfsäulen steigen aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes der Vattenfall AG im brandenburgischen Jänschwalde in den Himmel auf. 2011 war seit 1850 die regelmäßige Aufzeichnung von Wetterdaten begann das wärmste Jahr gewesen. Foto: Patrick Pleul

Der Petermann Gletscher auf Grönland zeigt tiefe Seen von Schmelzwasser auf seiner Oberfläche. Der Klimawandel lässt Gletscher schmelzen. Foto: Greenpeace/Archiv

Die Sonne genießen ist schön, doch nach Erkenntnissen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) setzt sich die Erderwärmung weiter fort. Foto: Franziska Kraufmann

dpa, Bild 1 von 8

Frauen warten vor ihren teilweise unter Wasser stehenden Häusern im Jahre 2011 in Bogota auf Hilfe. In Kolumbien hatte das Wetterphämonen La Nina für Überschwemmungen gesorgt. Foto: Mauricio Duenas/Archiv

Genf (dpa) - Die Erderwärmung setzt sich nach Erkenntnissen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) weiter fort. So sei 2011 das wärmste Jahr mit einem kühlenden sogenannten La Niña-Effekt gewesen, seit 1850 die regelmäßige Aufzeichnung von Wetterdaten begann.

Das erklärte die WMO in Genf aus Anlass des Welttages der Meteorologie. Messungen zeigten, dass «der Klimawandel jetzt stattfindet und nicht eine Gefahr in irgendeiner fernen Zukunft ist», warnte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud.

Smog in Madrid
Frauen warten vor ihren teilweise unter Wasser stehenden Häusern im Jahre 2011 in Bogota auf Hilfe. In Kolumbien hatte das Wetterphämonen La Nina für Überschwemmungen gesorgt. Foto: Mauricio Duenas/Archiv

Frauen warten vor ihren teilweise unter Wasser stehenden Häusern im Jahre 2011 in Bogota auf Hilfe. In Kolumbien hatte das Wetterphämonen La Nina für Überschwemmungen gesorgt. Foto: Mauricio Duenas/Archiv

Dichter Smog verhüllt die Hochhäuser im Zentrum von Madrid. Foto: Juan Carlos Hidalgo/Archiv

Dürre: In der nordwestchinesischen Provinz Ganso ist der Boden völlig ausgetrocknet. Foto: Bin Han/Archiv

Die Erderwärmung setzt sich nach Erkenntnissen der Weltorganisation für Meteorologie weiter fort. Foto: NASA/Goddard Space Flight Center

In manchen Gegenden in Mexiko hat es schon sehr lange nicht mehr geregnet. Foto: Miguel Sierra/Archiv

Mächtige Wasserdampfsäulen steigen aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes der Vattenfall AG im brandenburgischen Jänschwalde in den Himmel auf. 2011 war seit 1850 die regelmäßige Aufzeichnung von Wetterdaten begann das wärmste Jahr gewesen. Foto: Patrick Pleul

Der Petermann Gletscher auf Grönland zeigt tiefe Seen von Schmelzwasser auf seiner Oberfläche. Der Klimawandel lässt Gletscher schmelzen. Foto: Greenpeace/Archiv

Die Sonne genießen ist schön, doch nach Erkenntnissen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) setzt sich die Erderwärmung weiter fort. Foto: Franziska Kraufmann

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Dichter Smog verhüllt die Hochhäuser im Zentrum von Madrid. Foto: Juan Carlos Hidalgo/Archiv

«Die Welt erwärmt sich aufgrund menschlicher Aktivitäten und das hat weitreichende und potenziell nicht rückgängig zu machende Auswirkungen auf unsere Erde, die Atmosphäre und die Ozeane», sagte er. Ohne Berücksichtigung des derzeit wirkenden Wetterphänomens La Niña, das im Gegensatz zu einem El-Niño-Ereignis nicht für Erwärmung, sondern für Abkühlung sorgt, sei 2011 das elftwärmste Jahr seit 1850 gewesen. Die weltweiten Durchschnittstemperaturen lagen nach den WMO-Angaben im vergangenen Jahr um 0,46 Grad Celsius unter dem jährlichen Durchschnitt von 14 Grad zwischen 1961 und 1990.

Die WMO legte am Freitag zugleich eine Zusammenfassung von als noch «vorläufig» eingestuften Erkenntnissen vor, wonach sich die globalen Klimaveränderungen seit Beginn dieses Jahrtausends weiter beschleunigt haben. So seien die Jahre 2001 bis 2010 «die wärmste Dekade, die jemals auf allen Kontinenten der Erde registriert wurde».

Dürre in China
Frauen warten vor ihren teilweise unter Wasser stehenden Häusern im Jahre 2011 in Bogota auf Hilfe. In Kolumbien hatte das Wetterphämonen La Nina für Überschwemmungen gesorgt. Foto: Mauricio Duenas/Archiv

Frauen warten vor ihren teilweise unter Wasser stehenden Häusern im Jahre 2011 in Bogota auf Hilfe. In Kolumbien hatte das Wetterphämonen La Nina für Überschwemmungen gesorgt. Foto: Mauricio Duenas/Archiv

Dichter Smog verhüllt die Hochhäuser im Zentrum von Madrid. Foto: Juan Carlos Hidalgo/Archiv

Dürre: In der nordwestchinesischen Provinz Ganso ist der Boden völlig ausgetrocknet. Foto: Bin Han/Archiv

Die Erderwärmung setzt sich nach Erkenntnissen der Weltorganisation für Meteorologie weiter fort. Foto: NASA/Goddard Space Flight Center

In manchen Gegenden in Mexiko hat es schon sehr lange nicht mehr geregnet. Foto: Miguel Sierra/Archiv

Mächtige Wasserdampfsäulen steigen aus den Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes der Vattenfall AG im brandenburgischen Jänschwalde in den Himmel auf. 2011 war seit 1850 die regelmäßige Aufzeichnung von Wetterdaten begann das wärmste Jahr gewesen. Foto: Patrick Pleul

Der Petermann Gletscher auf Grönland zeigt tiefe Seen von Schmelzwasser auf seiner Oberfläche. Der Klimawandel lässt Gletscher schmelzen. Foto: Greenpeace/Archiv

Die Sonne genießen ist schön, doch nach Erkenntnissen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) setzt sich die Erderwärmung weiter fort. Foto: Franziska Kraufmann

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Dürre: In der nordwestchinesischen Provinz Ganso ist der Boden völlig ausgetrocknet. Foto: Bin Han/Archiv

Die Zunahme der Temperaturen seit 1971 sei den vorläufigen Erkenntnissen zufolge «außergewöhnlich». Der vollständige Klimabericht der WMO mit sämtlichen Daten für die zurückliegende Dekade soll im Laufe des Jahres 2012 veröffentlicht werden, nachdem nationale meteorologische und hydrologische Experten sie gründlich studiert haben.

Laut WMO ist das derzeitige La Niña-Phänomen eines der stärksten der vergangenen 60 Jahre. Es hält seit Ende des Jahres 2010 an, das von der WMO als das bislang wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen eingestuft wurde. Experten gehen von einer längeren La Niña-Phase aus, die 2012 möglicherweise noch stärker ausfallen könnte als 2011. Bei La Niña erwärmt sich im Westpazifik die Meeresoberfläche, gleichzeitig kühlt sich das Wasser im Ostpazifik vor der südamerikanischen Küste ab.

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