Klimafreundlichen einkaufen heißt, Äpfel nach Saison zu erstehen. Foto: Jens Wolf
Klimafreundlichen einkaufen heißt, Äpfel nach Saison zu erstehen. Foto: Jens Wolf

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dpa

Klimafreundlichen einkaufen heißt, Äpfel nach Saison zu erstehen. Foto: Jens Wolf

München (dpa/tmn) - Äpfel aus Deutschland sind nicht immer klimafreundlicher als Äpfel aus weit entfernten Ländern. So könne die Klimabilanz des heimischen Obstes ab dem Frühsommer schlechter sein, teilt die Verbraucherzentrale Bayern mit.

Wer beim Einkaufen das Klima schonen will, kauft heimische Äpfel nur von der Erntezeit im Herbst bis zum Frühsommer. Dazu rät die Verbraucherzentrale Bayern. Denn ab dem Frühsommer könne die Klimabilanz heimischer Äpfel schlechter sein als jene von Früchten, die aus Ländern wie Neuseeland oder Chile kommen. Die lange Lagerung heimischer Äpfel im Kühlhaus verbraucht gelegentlich mehr Energie als der Transport per Schiff aus fernen Ländern.

Die Alternative zur importierten Ware sind regionale Früchte, die im Sommer Saison haben, zum Beispiel Erdbeeren, Kirschen, Mirabellen und Himbeeren. Wichtig ist der Verbraucherzentrale zufolge, darauf zu achten, dass der Weg der Früchte vom Feld bis auf den Esstisch kurz ist. Und wer den Einkauf nicht mit dem Auto, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß erledigt, schont das Klima zusätzlich.

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