Ritterstern
Seelentröster in der kalten Jahreszeit: Die Blüte des Rittersterns platzt mitten in die Tristesse des mitteleuropäischen Winters.

Seelentröster in der kalten Jahreszeit: Die Blüte des Rittersterns platzt mitten in die Tristesse des mitteleuropäischen Winters.

dpa/tmn

Seelentröster in der kalten Jahreszeit: Die Blüte des Rittersterns platzt mitten in die Tristesse des mitteleuropäischen Winters.

Berlin (dpa/tmn) - Seine prachtvollen Blüten machen den Ritterstern zu einer beliebten Topf- und Schnittpflanze. Umgangssprachlich wird er häufig als Amaryllis bezeichnet, tatsächlich handelt es sich aber um eine Pflanzengattung aus der Familie der Amaryllisgewächse.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in Berlin empfiehlt, jetzt die Zwiebeln zu pflanzen. Der Ritterstern (botanisch: Hippeastrum-Hybriden) lebt nach seinem eigenen Rhythmus: Im Winter ist seine Blütezeit, im Frühjahr und Sommer die Wachstumsphase, ab dem Spätsommer legt er eine Ruhephase ein.

Gepflanzt werden die Zwiebeln in ein Gemisch aus Blumen- und Kakteenerde in nicht zu große Töpfe. Direkt nach der Pflanzung wird gegossen. Der Verband rät, mit der nächsten Wassergabe zu warten, bis sich die ersten Blütenknospen zeigen. Der Wasserbedarf steigt dann mit jeder Blüte und jedem Blatt. Beim Hantieren mit der Blumenzwiebel ist übrigens Vorsicht geboten: Sie enthält das Alkaloid Lycorin, das zu Durchfall und Erbrechen führen kann.

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