Beherzte Schnitte führen bei der Haselnuss zu guter Ernte
Frische Nüsse im eigenen Garten - doch damit Haselsträucher gut tragen, müssen sie regelmäßig beschnitten werden. Foto: Botanischer Garten Bochum der Ruhr-Universität Bochum

Frische Nüsse im eigenen Garten - doch damit Haselsträucher gut tragen, müssen sie regelmäßig beschnitten werden. Foto: Botanischer Garten Bochum der Ruhr-Universität Bochum

dpa

Frische Nüsse im eigenen Garten - doch damit Haselsträucher gut tragen, müssen sie regelmäßig beschnitten werden. Foto: Botanischer Garten Bochum der Ruhr-Universität Bochum

Berlin (dpa/tmn) - Der Garten liegt noch im Winterschlaf, doch der Haselnussstrauch braucht schon ein wenig Aufmerksamkeit: Wer ihn jetzt stutzt, kann mit einem schönen Ergebnis rechnen.

Der Haselnussstrauch (Corylus avellanus) kann jetzt zurückgeschnitten werden. Da die Haselzweige nur blühen, wenn sie viel Licht bekommen, sei es wichtig, dass die Sträucher nicht zu dicht wachsen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Mehr als sechs bis acht Haupttriebe sollte ein Strauch nicht haben. Man sollte regelmäßig alte Zweige sowie lästige Bodentriebe entfernen - und zwar am besten vor der Blüte im Februar.

Für eine gute Ernte pflanzt man mehrere Sträucher, die sich gegenseitig befruchten können. Auf das Geschlecht der Sträucher muss nicht geachtet werden, da jede Pflanze männliche und weibliche Blüten ausbildet. Der Wind sorgt für die Befruchtung. Der BDG empfiehlt etwa die Sorten 'Hallesche Riesennuss', 'Rote Lambertsnuss', 'Dariane' oder 'Cosford'. Sie bestäuben sich gegenseitig.

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