Eine Dusche tut Zimmerpflanzen gut - gerade im Winter, wenn die Luft vom Heizen trocken ist. Foto: Jens Schierenbeck
Eine Dusche tut Zimmerpflanzen gut - gerade im Winter, wenn die Luft vom Heizen trocken ist. Foto: Jens Schierenbeck

Eine Dusche tut Zimmerpflanzen gut - gerade im Winter, wenn die Luft vom Heizen trocken ist. Foto: Jens Schierenbeck

dpa

Eine Dusche tut Zimmerpflanzen gut - gerade im Winter, wenn die Luft vom Heizen trocken ist. Foto: Jens Schierenbeck

Bonn (dpa/tmn) - Zimmerpflanzen brauchen im Winter besondere Zuwendung. Sehr wichtig ist das Abstauben der Blätter. Gut tut den Pflanzen auch, wenn man sie mit Wasser besprüht.

Im Winter brauchen Zimmerpflanzen etwas mehr Aufmerksamkeit. Hobbygärtner sollten große Blätter regelmäßig abstauben, erläutert der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Denn Staub, der durch die Heizungsluft im Raum aufgewirbelt wird, lagert sich auf den Blättern ab. Nur, wenn diese frei sind, können die Zimmerpflanzen Schadstoffe gut absorbieren und die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen.

Ein weiches Staubtuch eignet sich, um große Blätter in regelmäßigen Abständen abzuwischen. Alternativ sollten die Zimmerpflanzen immer mal wieder mit einem handwarmen Strahl aus der Duschbrause gewaschen werden. Der Strahl müsse aber sanft eingestellt sein, erklärt der Zentralverband. Außerdem müssen Hobbygärtner den Wurzelballen beim Duschen gut abdecken, sonst werde das Substrat aus dem Topf gespült.

Die trockene Heizungsluft schadet den Pflanzen auch direkt: Ihre Blätter trocknen leicht aus. Hobbygärtner sollten die Pflanzen regelmäßig mit etwas Wasser aus dem Zerstäuber besprühen. Grünpflanzen mit kleinen Blättern wie die Birkenfeige oder der Zimmerfarn brauchen diese Behandlung besonders, so der Zentralverband.

Blüten sollten allerdings nicht besprüht werden. In der Nähe blühender Pflanzen werden daher am besten Wasserschalen aufgestellt, die die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

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