Berlin (dpa/tmn) - Die Baumtomate gehört zu den Nachtschattengewächsen und trägt eine rote oder gelbe Frucht. Die Verwandte der Tomate kann bis zu zwei Meter hoch werden. Eine Augenweide, die bereits im Januar in die Erde kann.

Sie ist noch vielseitiger als ihre Verwandte, die Tomate, und macht auch als Strauch einiges her: Die Baumtomate oder Tamarillo (Cyphomandara betacea) ist ein exotischer Hingucker. Sie kann noch im Winter gesät werden. Dann zeigen sich, richtige Pflege vorausgesetzt, bereits im Spätsommer die ersten Früchte, verspricht der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Gezogen werden die Bäumchen am besten im Kübel, denn im Winter müssen sie unbedingt ins Haus. Zum Keimen der Samen darf es ruhig ein bisschen wärmer sein, 20 bis 22 Grad Celsius sind laut BDG ideal. Die mehrjährigen Baumtomaten wachsen dann sehr schnell: Schon im ersten Jahr können sie bis zu zwei Meter hoch werden. Daher sollte genügend Platz eingeplant werden. Der BDG empfiehlt für optimales Wachstum, die Sämlinge wie junge Tomatenpflanzen zu behandeln und nach den letzten Frösten im Frühjahr ins Freie zu stellen.

Die süßherben Früchte der in Südamerika beheimateten Pflanze lassen sich sowohl in süßen Obstsalaten als auch in herzhaften Mahlzeiten verarbeiten. Gern werden sie in Chutneys und als Beilage oder Füllung von Fleischgerichten verwendet.

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