Ihrem Aussehen, das an einen Tannenbaum oder an einen großen Kerzenhalter erinnert, verdanken die Armleuchteralgen (Characeen) ihren deutschen Namen. Foto: Monique Feist
Ihrem Aussehen, das an einen Tannenbaum oder an einen großen Kerzenhalter erinnert, verdanken die Armleuchteralgen (Characeen) ihren deutschen Namen. Foto: Monique Feist

Ihrem Aussehen, das an einen Tannenbaum oder an einen großen Kerzenhalter erinnert, verdanken die Armleuchteralgen (Characeen) ihren deutschen Namen. Foto: Monique Feist

dpa

Ihrem Aussehen, das an einen Tannenbaum oder an einen großen Kerzenhalter erinnert, verdanken die Armleuchteralgen (Characeen) ihren deutschen Namen. Foto: Monique Feist

Greifswald (dpa) - Die Armleuchteralgen der Gattung Chara sind die Algen des Jahres 2012. Sie wurden von Algenforschern der Deutschen Botanischen Gesellschaft ausgewählt, wie die Universität Greifswald am Montag mitteilte.

Mit der Entscheidung werde eine Algengattung gewürdigt, von der 20 heimische Arten auf der Roten Liste gefährdeter Arten stünden. Die heimischen der weltweit etwa 300 vorkommenden Chara-Arten lebten meist im Süßwasser, in kalkreichen und nährstoffarmen Seen, erklärte die Algenforscherin Irmgard Blindow von der Biologischen Station Hiddensee der Uni Greifswald. Einige behaupteten sich auch im Brackwasser. «Viele Chara-Arten sind Pioniere, die oft als erste neu entstandene Kleingewässer besiedeln», sagte Blindow.

Da in immer mehr Gewässer zu viele Nährstoffe eingetragen würden, stünden die meisten Chara-Arten auf der Roten Liste. Die Empfindlichkeit der Armleuchteralgen nutzten Biologen, um auf die Wasserqualität zu schließen. «Wo Armleuchteralgen vorkommen, ist die Welt noch in Ordnung.»

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