Wale in Neuseeland gestrandet
Gestrandete Grindwale liegen am Strand der Landzunge Farewell Spit. Foto: Tim Cuff/New Zealand Herald

Gestrandete Grindwale liegen am Strand der Landzunge Farewell Spit. Foto: Tim Cuff/New Zealand Herald

Die überlebenden Grindwale wurden von Helfern ins tiefere Wasser gezogen, ähnlich wie hier 2014 im Hafen von Ohiwa. Foto: Luisa Hawkes/Project Noah NZ/Archiv

Immer wieder kommt es zu Massenstrandungen von Walen an den Küsten Neuseelands, wie hier an der Landzunge Farewell Spit im Jahr 2011. Foto: Department Of Conservation/Archiv

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Gestrandete Grindwale liegen am Strand der Landzunge Farewell Spit. Foto: Tim Cuff/New Zealand Herald

Wellington (dpa) - Bei einem der schlimmsten Walsterben der vergangenen Jahre sind in Neuseeland etwa 300 Grindwale jämmerlich verendet. Die Tiere waren an der schmalen Landzunge Farewell Spit auf der Südinsel des Pazifikstaates gestrandet.

Mehrere Hundert Helfer versuchten, die Wale zurück in tieferes Wasser zu schieben - meist jedoch ohne Erfolg. Der Strand wurde schon mehrfach zur tödlichen Falle für Wale.

Gestrandete Wale
Gestrandete Grindwale liegen am Strand der Landzunge Farewell Spit. Foto: Tim Cuff/New Zealand Herald

Gestrandete Grindwale liegen am Strand der Landzunge Farewell Spit. Foto: Tim Cuff/New Zealand Herald

Die überlebenden Grindwale wurden von Helfern ins tiefere Wasser gezogen, ähnlich wie hier 2014 im Hafen von Ohiwa. Foto: Luisa Hawkes/Project Noah NZ/Archiv

Immer wieder kommt es zu Massenstrandungen von Walen an den Küsten Neuseelands, wie hier an der Landzunge Farewell Spit im Jahr 2011. Foto: Department Of Conservation/Archiv

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Die überlebenden Grindwale wurden von Helfern ins tiefere Wasser gezogen, ähnlich wie hier 2014 im Hafen von Ohiwa. Foto: Luisa Hawkes/Project Noah NZ/Archiv

Insgesamt zählte die neuseeländische Naturschutzbehörde DOC (Department of Conservation) an der Landzunge, dem nördlichsten Zipfel der Südinsel, 416 gestrandete Grindwale. Nur etwa 50 davon schwammen davon, nachdem sie zurück ins Meer bugsiert wurden. Mehrere Dutzend andere Tiere kehrten jeweils sofort wieder zu ihren Artgenossen an den Strand zurück. Überall schwammen oder lagen Kadaver herum.

Der genaue Grund für das Massensterben war unklar. Die Walschutzorganisation Project Jonah äußerte die Vermutung, dass eine Kombination aus hohen Temperaturen und Erkrankungen die Ursache sein könnte. Bekannt sind Fälle, in denen Wale einem kranken Leittier ans Ufer folgten. Möglich wäre auch ein gestörtes Echolot-System der Tiere als Grund, verursacht von Unterwasserlärm oder andere Faktoren.

Gestrandete Grindwale
Gestrandete Grindwale liegen am Strand der Landzunge Farewell Spit. Foto: Tim Cuff/New Zealand Herald

Gestrandete Grindwale liegen am Strand der Landzunge Farewell Spit. Foto: Tim Cuff/New Zealand Herald

Die überlebenden Grindwale wurden von Helfern ins tiefere Wasser gezogen, ähnlich wie hier 2014 im Hafen von Ohiwa. Foto: Luisa Hawkes/Project Noah NZ/Archiv

Immer wieder kommt es zu Massenstrandungen von Walen an den Küsten Neuseelands, wie hier an der Landzunge Farewell Spit im Jahr 2011. Foto: Department Of Conservation/Archiv

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Immer wieder kommt es zu Massenstrandungen von Walen an den Küsten Neuseelands, wie hier an der Landzunge Farewell Spit im Jahr 2011. Foto: Department Of Conservation/Archiv

Die etwa 500 Helfer streichelten die noch lebenden Wale, schützten sie mit Tüchern vor der Sonne und kippten Meerwasser über sie. Auf diese Weise wurde versucht, sie kühl zu halten und ihnen genügend Feuchtigkeit zu verschaffen. Einer der Helfer sagte dem Online-Nachrichtenportal Stuff: «Das ist eines der traurigsten Dinge, die ich jemals gesehen habe. So viele einfühlsame Wesen, die jetzt einfach wie Müll auf dem Strand liegen.» Am Samstag sollten die Rettungsversuche fortgesetzt werden.

Im Februar 2015 waren am Strand von Farewell Spit 200 Grindwale gestrandet. Damals konnten 60 Tiere wieder ins Meer gebracht werden. Auf den neuseeländischen Chatham-Inseln waren 1918 sogar 1000 Wale gestrandet, in Auckland 1985 etwa 450 Tiere. Auch an anderen Küsten kommen Massenstrandungen von Walen immer wieder vor.

Grindwale - auch Pilotwale genannt - werden bis zu acht Meter lang. Männliche Tiere können ein Gewicht von bis zu drei Tonnen erreichen. Die Säuger bevorzugen gemäßigte und kalte Gewässer. Auf der Südhalbkugel sind sie in allen Ozeanen zu finden, auf der Nordhalbkugel nur im Atlantik.

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