Die Konsistenz von Beton wird in sechs Stufen angegeben - von fest bis sehr fließfähig. Foto: dpa-infocom
Die Konsistenz von Beton wird in sechs Stufen angegeben - von fest bis sehr fließfähig. Foto: dpa-infocom

Die Konsistenz von Beton wird in sechs Stufen angegeben - von fest bis sehr fließfähig. Foto: dpa-infocom

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Die Konsistenz von Beton wird in sechs Stufen angegeben - von fest bis sehr fließfähig. Foto: dpa-infocom

Erkrath (dpa/tmn) - Je weicher eine Betonmischung ist, desto besser lässt sie sich verarbeiten. Der Heimwerker erkennt das beim Kauf des Produktes an den Informationen zur Konsistenz.

Die Information zur Konsistenz des Betons wird mit einem F und sechs Stufen angegeben. F1 ist fest, Beton aus dem Konsistenzbereich F6 dagegen sehr fließfähig, erläutert das Informationszentrum Beton in Erkrath. Letzterer gehört schon zu der Klasse des selbstverdichtenden Betons.

Nachdem ein Beton in eine Schalung gegossen wurde, muss er in der Regel verdichtet werden - das bedeutet, in der Masse eingeschlossene Luft muss entweichen. Denn aus diesen Luftblasen werden große Poren in der erhärteten Masse. Das verringert seine Festigkeit und Haltbarkeit. Verdichtet wird durch Stampfen oder Rütteln der Masse oder Stochern im Beton. Je weicher eine Betonmischung ist, desto besser kann man ihn verdichten, erläutert das Informationszentrum Beton. In vielen Fällen sei daher leicht fließender Beton am besten.

Soll eine Mischung weicher werden, darf man aber nicht einfach etwas mehr Wasser zuführen. Dadurch würden noch mehr Poren entstehen und die Qualität des Betons leiden. Erhöht man dagegen in der Mischung den Gehalt von beiden, Zement und Wasser, oder gibt ein Fließmittel hinzu, wird der Beton weicher und behält trotzdem alle seine positiven Eigenschaften wie eine hohe Festigkeit und gute Haltbarkeit.

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