Kinder-Matratzen im Test
Stiftung Warentest hat Matratzen für Kinder unter die Lupe genommen. Auffällig, aber nicht besorgniserregend ist der Geruch der Modelle. Foto: Caroline Seidel

Stiftung Warentest hat Matratzen für Kinder unter die Lupe genommen. Auffällig, aber nicht besorgniserregend ist der Geruch der Modelle. Foto: Caroline Seidel

dpa

Stiftung Warentest hat Matratzen für Kinder unter die Lupe genommen. Auffällig, aber nicht besorgniserregend ist der Geruch der Modelle. Foto: Caroline Seidel

Berlin (dpa/tmn) - Die neue Matratze fürs Kinderbett ist gekauft. Doch beim Auspacken steigt den Eltern ein unangenehmer Geruch in die Nase. Sie brauchen sich darüber aber keine Sorgen machen, teilt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung mit.

Eltern sollten neue Matratzen für ihre Kinder erst einmal ausdünsten lassen. Alle von der Stiftung Warentest geprüften zwölf Modelle rochen nach dem Auspacken stark und unangenehm. Dennoch gibt es Entwarnung: Schadstoffe waren im Test kein Problem, berichtet die Zeitschrift «test» (Ausgabe 3/2014). Allerdings verflüchtigte sich der Geruch oft erst nach mehreren Wochen.

Hersteller werben häufig mit verschiedenen Seiten für Babys und Kleinkinder auf einer Matratze. Messungen ergaben aber, dass bei den meisten der so beworbenen Modelle beide Seiten entweder gleich hart waren oder es keinen wesentlichen Unterschied für die Kinder auf der einen oder anderen Zone gab.

Zwar sei ein fester Halt für Kinder wichtig, aber sowohl weiche wie auch harte Matratzen können sie gut abstützen. Liegezonen für unterschiedliche Körperregionen wie bei Erwachsenen seien für Babys und Kleinkindern nicht sinnvoll. Die leichten Körper und die noch eher gerade Wirbelsäule müsse punktuell nicht extra abgestützt oder entlastet werden. Von den zwölf getesteten Kindermatratzen erhielten sieben die Gesamtnote «gut» und fünf «befriedigend».

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