Berlin (dpa/tmn) - Mieter müssen beim Ablesen der Stromzähler nicht zu Hause sein. Sie können entweder einen neuen Termin mit ihrem Versorger vereinbaren - oder die Zähler selbst ablesen.

«Wer zu dem angekündigten Termin nicht kann, sollte sich mit seinem Versorger in Verbindung setzen», rät Thomas Hannemann von der Arbeitsgemeinschaft Miet- und Immobilienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) in Berlin. Dann könne ein neuer Termin vereinbart werden.

Möglich sei auch, dass der Versorger den Kunden auffordere, den Zähler selbst abzulesen und dem Unternehmen die Werte über das Internet oder eine Postkarte zu übermitteln, sagt Hannemann. Akzeptiere ein Energieunternehmen ein solches Vorgehen, sei es auch gestattet, zum Ablesetermin einen Zettel mit dem Zählerstand an der Wohnungstür zu hinterlassen.

Der Versorger könne anhand von Vergleichswerten überprüfen, ob die übermittelten Zählerstände in etwa der Wahrheit entsprechen. «Die Unternehmen vergleichen die aktuellen Verbrauchswerte in der Regel mit den Werten der vergangenen Jahre.» Liege der aktuelle Verbrauch deutlich darunter oder darüber, überprüfe das Unternehmen die Zählerstände noch einmal.

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