Schimmel in der Wohnung
Das Umweltbundesamt hat einen Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall veröffentlicht. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Das Umweltbundesamt hat einen Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall veröffentlicht. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

dpa

Das Umweltbundesamt hat einen Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall veröffentlicht. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Dessau-Roßlau (dpa/tmn) - Wer Schimmel etwa hinter einem Schrank entdeckt, kann ihn selbst entfernen - bei einer kleinen befallenen Fläche. Dafür einen Lappen in Alkohol tränken und die Stelle gründlich abwischen, empfiehlt Heinz-Jörn Moriske vom Umweltbundesamt.

Anschließend den Lappen entsorgen. So lässt sich der aktive Schimmel erst mal abtöten. Langfristig muss man aber die Ursachen für den Schimmel finden. Denn auf Dauer kann er Allergien sowie Atemwegserkrankungen wie Asthma auslösen. Ein Bausachverständiger kann klären, ob bauliche Mängel der Grund für den Schimmel sind. Mieter sollten ihren Vermieter informieren, damit dieser den Experten beauftragen kann.

Um Schimmel zu vermeiden, rät Moriske, sofort nach dem Baden oder Duschen die Fenster zu öffnen. Hilfreich ist auch: morgens und abends jeweils fünf bis zehn Minuten stoßlüften. Die Räume außerdem ausreichend heizen. Denn: Warme Luft kann Feuchtigkeit besser binden.

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