Bei der Entschärfung von Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg können Schäden am Haus entstehen. Die Versicherung ist dann nicht verpflichtet, zu zahlen. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archiv
Bei der Entschärfung von Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg können Schäden am Haus entstehen. Die Versicherung ist dann nicht verpflichtet, zu zahlen. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archiv

Bei der Entschärfung von Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg können Schäden am Haus entstehen. Die Versicherung ist dann nicht verpflichtet, zu zahlen. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archiv

dpa

Bei der Entschärfung von Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg können Schäden am Haus entstehen. Die Versicherung ist dann nicht verpflichtet, zu zahlen. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archiv

Berlin (dpa/tmn) - Wer nach dem Fund einer Weltkriegsbombe seine Wohnung oder sein Haus verlassen muss, hofft, dass die Zeit der Räumung schnell vorbei ist und niemandem etwas passiert.

Doch wenn der Blindgänger kontrolliert gesprengt werden muss oder gar unabsichtlich explodiert, kann das Zuhause durch die Detonation Schaden nehmen. Zahlt dann die Gebäude- oder Hausratversicherung?

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) weist darauf hin, dass in seinen unverbindlichen Musterbedingungen für Versicherer Schäden, die auf Kriegsereignissen basieren, grundsätzlich nicht versichert sind. Das nennt sich Kriegsauschlussklausel. Allerdings seien Versicherungsunternehmen frei in ihrer Vertragsgestaltung und müssten die Kriegsauschlussklausel nicht übernehmen. Dem GDV zufolge gibt es Versicherer, deren Verträge keine Kriegsausschlussklausel enthalten.

Verbraucher sollten deshalb überprüfen, ob ihre Gebäude- und Hausratsversicherung eine derartige Klausel enthält. In jedem Fall sollten sie bei Schäden an Haus und Inventar durch eine Sprengung umgehend ihre Versicherung informieren, um eventuelle Ansprüche zu klären.

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